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Postkarten gestalten - Das richtige Design für den individuellen Gruß

Vorbereitung ist alles

Postkarten sind aus dem privaten und beruflichen Umfeld nicht wegzudenken. Der Urlaubsgruß aus der Sonne, freundschaftliche Grüße an Verwandte, die Ankündigung eines frohen Ereignisses oder einfach nur ein fröhlicher Spruch, der den Freunden ein Lächeln ins Gesicht zaubern sollen – all das sind gute Gründe, um als Privatperson Postkarten zu verschicken. Aber auch und besonders für Unternehmen sind Postkarten ein vielfältiges Werbemittel. Hierbei können Sie die Karten nutzen, um auf Messen und Veranstaltungen zu werben, Sie können damit Informationen in die Briefkästen Ihrer potentiellen Kunden verschicken, Sie laden damit zu einer Veranstaltung ein, Sie schicken Ihren Kunden fröhliche Ostern oder gesegnete Weihnachten, Sie verkünden Gewinnspiele oder Sie starten eine Kundenumfrage.


Was Sie über die Werkzeuge wissen sollten

Die Postkarten gehören zu den weniger umfangreichen Werbemitteln, und so wird es auch immer Verfechter der Word-Fraktion geben, die mit dem Texterfassungsprogramm ihre Postkarte gestalten. Komfortabler und vor allem professioneller geht das Ganze aber mit einer Software, die speziell für das Gestalten von Layouts entwickelt wurde, nämlich Adobe InDesign. Wer die Kosten scheut oder nur ausnahmsweise die Gestaltung der Werbemittel übernimmt, findet in Scribus eine kostenlose Alternative. Umfangreiche Grafikarbeiten und Illustrationen werden gerne in Adobe Illustrator oder CorelDRAW erledigt, und die für die Gestaltung der Postkarte notwendige Bildbearbeitung erledigt man mit Adobe Photoshop, Photoshop Elements oder dem kostenlosen Gimp. Grafik- und Bildbearbeitungssoftware sind aber nur dann notwendig, wenn Sie die Grafiken beziehungsweise Bilder auch bearbeiten müssen – bereits fertige Grafiken und Bilder können für die Gestaltung der Postkarte einfach in das Layoutprogramm importiert und platziert werden.

Größe, Form und Seiten: Das alles ist machbar

Genauso flexibel wie der Einsatzbereich der Postkarten sind wir von PrintCarrier.com bei den Formaten. Sie können vom üblichen Format DIN A6 über das Format DIN lang bis hin zu XXL-Formaten (140 × 290 mm) oder auch eine runde Variante mit einem Durchmesser von 95 mm wählen. Während die Postkarten aus einer Vorderseite und einer Rückseite bestehen, zeichnen sich die Grußkarten dadurch aus, dass sie aus vier Seiten bestehen, also aufgeklappt werden. Auch hier bieten wir von PrintCarrier.com verschieden große Formate zwischen DIN A5 und DIN A7 sowie DIN lang-Formate an.

Wer also Babynews oder Hochzeitspläne zu verkünden hat, kann sich mit einer Grußkarte etwas länger fassen. Bedenken Sie aber, dass Klappkarten noch in einem Umschlag gesteckt werden müssen, um versendet zu werden; das bedeutet Mehrkosten für den Umschlag, das Eintüten und natürlich für das Porto.

Schicken Sie schon oder verteilen Sie noch?

Die Postkarte kommt auf zwei verschiedenen Wegen zu Ihrem Kunden: Entweder wird sie händisch verteilt beziehungsweise liegt aus, oder sie wird per Post in die Briefkästen transportiert. Die Entscheidung, ob Sie Ihre Gestaltung per Post verschicken oder auf der Straße verteilen, ist von der Art Ihres Unternehmens, von Ihrem Kundenstamm, von Ihrer Zielgruppe und letztlich auch von Ihren finanziellen Möglichkeiten abhängig. Für Sie als Gestalter ist der Unterschied zwischen Versenden und Verteilen relevant, denn wenn die Karte verschickt wird, muss eine der beiden Seiten den Vorschriften der Postnormen genügen; so müssen beim Gestalten der Postkarte die Felder für Anschrift, Absender und Briefmarke freigehalten werden, und auch die Kodierzone am unteren Rand darf nicht mit grafischen Elementen belegt sein. Klären Sie also als erstes, bevor mit der Gestaltung beginnen, wie die Postkarte zu Ihren Kunden gelangt.

Die besten Gründe, selbst gestaltete Postkarten zu verschicken

Unternehmen, die überregional arbeiten und per Post ihre Produkte versenden, verfügen in der Regel über Datensätze der vorhandenen Kunden; auch das Dazukaufen weiterer Kundendaten ist möglich. In solchen Fällen ist ein zielgerichtetes Anschreiben der Kunden und potentiellen Neukunden sinnvoll.
 Verschicken Sie mit Ihrer Postkarte zum Beispiel Sommer- oder Wintergrüße, machen Sie auf eine Aktion aufmerksam oder erinnern Sie einfach nur Ihre bestehenden Kunden an Ihre Dienstleistung. Sie haben einen gut sortierten Kundenstamm mit erweiterten Kundendaten? Gratulieren Sie Ihren Kunden doch ganz einfach zum Geburtstag mit einer ansprechend gestalteten Postkarte, und rufen Sie sich auf diese Weise wieder in Erinnerung.


Wird die selbst gestaltete Postkarte verschickt, landet sie neben Briefumschlägen, Magazinen, Zeitungen sowie anderer Werbung im Briefkasten des Kunden. Sie haben somit die ehrenvolle Aufgabe, die Postkarte so zu gestalten, dass sie dem Kunden, der den Poststapel aus seinem Briefkasten nimmt, sofort ins Auge sticht. Immerhin haben Sie mit der Karte leichteres Spiel als andere Unternehmen, deren Briefe erst geöffnet werden müssen.

Der Grund, warum Sie vom Verteilen profitieren

Wird die Karte hingegen auf Veranstaltungen und Messen oder einfach nur auf der Straße verteilt, haben Sie bereits die erste Hürde genommen: der Interessent hat Ihre Werbung in seiner Hand. Ist Ihre Gestaltung ansprechend und informativ und gehört der Interessent zur Zielgruppe, wird er die Karte aufbewahren und hoffentlich Ihr neuer Kunde werden. Wer zum Beispiel sein Café oder anderes Dienstleistungsunternehmen im Kiez betreibt und bewerben möchte, wird seine selbst gestaltete Postkarte in der näheren Umgebung auslegen. Hier kann es auch sinnvoll sein, die Karte in die Briefkästen der umliegenden Häuser zu werfen. Ein Postversand wäre in diesem Fall nicht angebracht, da dieser zu unpersönlich wirkt.

Kennen Sie die Geheimnisse der Postvorschriften?

Auch wenn die Post heutzutage nicht mehr ganz so strenge Richtlinien zum Versenden Ihrer Karte vorgibt, müssen Sie doch einige Bedingungen bei der Gestaltung erfüllen, damit Ihre Karte letztlich auch im Briefkasten des Empfängers landet. So muss die Karte rechteckig sein und darf ein Maximalgewicht von 20 g nicht überschreiten, wenn Sie das normale Postkartenporto bezahlen möchten. Auch die Seitenverhältnisse der Karte müssen bestimmte Bedingungen erfüllen: die Länge der Postwurfsendung muss mindestens das 1,4-fache der Breite betragen; die Karte muss mindestens 90 mm x 140 mm und maximal 125 mm x 235 mm groß sein. Die meisten Postkarten, die mit der Post gesendet werden, sind im Format DIN A6 angelegt. Tipp: Auch wenn Sie Ihr Werbemittel in Form Ihrer selbst gestalteten Postkarte nicht verschicken, sondern auslegen und verteilen wollen, kann man trotzdem überlegen, ob man nicht die Rückseite für Postvermerke freihält. Viele Kunden nutzen nämlich solche Postkarten, um sie selbst zu adressieren und zu versenden – mit Liebesgrüßen oder wie in unserem Beispiel, das wir gestalten wollen, als Hinweis auf eine anstehende Party im Stammclub.

Wie Schriften überzeugen

Wie Sie Ihre Kunden mit der richtigen Schrift beeinflussen

Mit der Schrift erhalten wir als Gestalter die Möglichkeit, Informationen zu vermitteln und gleichzeitig eine Stimmung zu erzeugen. Denn Schrift ist mehr als eine Aneinanderreihung von Buchstaben – jeder Buchstabe für sich und das Zusammenspiel Aller erzeugen eine Ausstrahlung und vermitteln eine Stimmung. Das ist möglich, weil jeder Buchstabe über Feinheiten verfügt, die ihn vom Buchstaben einer anderen Schrift unterscheidet. Gelingt es Ihnen, für Ihre gestaltete Postkarte eine Schrift anhand ihrer Details optimal auszuwählen, nimmt der Betrachter bewusst die Informationen auf; unbewusst nimmt er aber auch die Stimmung auf, die diese Schrift ausstrahlt.

Was Sie über die Wirkung von Schriften wissen sollten

Durch die Digitalisierung der Schriften ist eine enorme Vielfältigkeit entstanden, was das Kategorisieren erschwert. Dennoch lassen sich ein paar Grundregeln zur Schriftwirkung verallgemeinern. Beachten Sie aber bitte, dass es mittlerweile auch viele Ausnahmen gibt: Beispielsweise können sich zwei Schriften in ihrer Wirkung durchaus stark voneinander unterscheiden, obwohl es zwei Serifenschriften sind.

Schriften mit An- und Abstrichen nennen sich Serifenschriften. Zu den klassischen Serifenschriften zählen Times, Garamond oder Jenso Pro. Den Serifenschriften sagt man eine elegante und würdevolle Wirkung nach, und je nach Schnitt können sie auch alt und ganz bewusst unmodern wirken. In kleinen Schriftgraden sind die Serifenschriften meistens gut lesbar, wodurch sie häufig auch für längere Texte sowie auch für Romane verwendet werden. Für die Gestaltung unserer Postkarte zur Party des Jahres, die in einem Club stattfindet, eigenen sich Serifenschriften weniger gut.

Schriften, die keine An- und Abstriche aufweisen, nennt man serifenlos. Dazu zählen Arial und Helvetica, aber auch News Gothic oder Avant Garde. Serifenlose Schriften haben eine zeitlose und nüchterne Ausstrahlung und wirken in der Regel modern. Sie eignen sich gut für technische und fachliche Inhalte. Wenn Sie in erster Linie informieren möchten, sind die Serifenlosen eine gute Wahl für Ihre Gestaltung.

Bei den Handschriften und Schreibschriften können ganz besonders große Unterschiede auftreten, weswegen sich die Wirkung dieser Schriften schwer verallgemeinern lässt. In jedem Fall wirken sie individuell; manche vermitteln Schwung und Freude, manche mehr die Eleganz, teilweise strahlen sie Zerbrechlichkeit oder auch Natürlichkeit aus. Aufgrund ihrer Unregelmäßigkeiten lassen sich viele von Ihnen in kleinen Schriftgrößen schwer lesen. Verwenden Sie diese Schriften deswegen eher für kurze Headlines oder Zitate, aber nicht für längere Texte in kleinen Größen. Handschriften eignen sich also durchaus, wenn Sie eine Postkarte gestalten, welche schwungvolle Nachrichten übermitteln soll.

Schriften mit dünnen Strichstärke haben eine leise und zurückhaltende Wirkung und können je nach Schnitt auch zerbrechlich und elegant wirken. Die Schriften, bei denen die Strichstärke im Verhältnis zur Größe sehr dick ist, strahlen Stabilität und Kraft aus, können aber auch unangenehm laut wirken. Für Überschriften oder Text als Blickfang eigenen sich meist die Schriften mit starker Strichstärke mehr, weil sie sich stärker vom Hintergrund abheben und nicht so leicht übersehen werden.

Die große Gruppe der ungewöhnlichen, individuellen und teilweise stilvorgebenden Schriften ist enorm groß und kaum zu verallgemeinern. Einige Schriften sind so ausgeprägt, dass man sofort eine Assoziation im Kopf hat; anderen sind einfach nur ungewöhnlich und müssen ganz individuell betrachtet und entsprechend eingesetzt werden. Viele davon dienen eher als Schmuck anstatt als Transportmittel für Informationen, da sie für den Betrachter schwer zu erfassen und alles andere als lesefreundlich sind. Für kurze Worte und wenig Text wie bei der Gestaltung unserer Postkarte stört das in der Regel nicht; für längere Texte in Broschüren eignen sich solche Schmuckstücke maximal für knappe Überschriften.

Kombinieren Sie erfolgreich

Häufig gibt es keinen Grund, bei der Gestaltung Ihrer Postkarte eine zweite Schrift einzusetzen, solange die gewählte Schmuckschrift lesbar ist. Wer aber dann doch eine sehr ungewöhnliche Schrift wie beispielsweise die Westernschrift „Rosewood Std“ oder „new facebook“ verwendet, darf den Betrachter mit Schmuck und Blickfang nicht erschlagen. Ein optimaler Eyecatcher kann nur dann gelingen, wenn sich dieser von den anderen Elementen absetzt. Wird nun in Ihrer Postkarte die gesamte Schrift stark betont gestaltet, setzt sich nichts mehr voneinander ab, und die Funktion des Blickfangs wird hinfällig. Kombinieren Sie also bei der Gestaltung Ihrer Postkarte in solchen Fällen als zweite Schrift eine Variante mit zurückhaltender Ausstrahlung. Meist eignen sich dafür Serifenlose und wenig individuelle Schriften. Bitte mischen sie nicht zwei auffällige Schmuckschriften miteinander.

Die passende Schrift zur Party

Für unsere Postkarte haben wir uns für eine relativ gut lesbare Schmuckschrift, Tabasco, entschieden. Sie ist etwas ungewöhnlich, aber trotzdem ganz gut lesbar, wirkt offen, modern und vor allem laut und kräftig, wie sich das für eine ordentliche Party gehört. Eine zweite Schrift benötigen wir für die Gestaltung unserer Postkarte nicht – zumindest nicht auf der Vorderseite. Die Rückseite wird – wie schon gehört – ganz klassisch mit Adressfeld und Vorgabe der Post bestückt, damit die Interessierten die Karte nicht nur für sich mitnehmen, sondern vielleicht sogar an ihre Freunde versenden. Somit kommt hier eine zweite Schrift ins Spiel, die ganz zurückhaltend lediglich für die Info „Bitte freihalten“ im Briefmarkenfeld oder für „Absender“ dient, aber auch das ist optional.

Die richtige Verteilung ist alles - nicht nur bei Gästen

Wie die perfekte Aufteilung gelingt ODER Formate! Wir brauchen Formate!

Unsere selbst gestaltete Postkarte im Format DIN A6 ist klein mit verhältnismäßig großem Blickfang. Aufgrund der Gesamtgröße der Postkarte und der relativ knappen Informationen gibt es meistens keinen typischen Blickverlauf des Betrachters wie bei Plakaten, Postern oder Kalendern; die Inhalte werden als gesamtes Bild, sozusagen mit einem Blick wahrgenommen. Wir platzieren also den Blickfang zentral, genauer gesagt leicht über der rechnerischen Mitte. Spielereien im oberen Bereich des „l“ sowie beim i-Punkt sind bei solchen Themen nicht nur erlaubt, sondern unterstreichen das Besondere. Tipp: Die Gestaltung des Zweizeilers auf der Postkarte ist deswegen zunächst etwas problematisch, weil das „g“ mit seiner Unterlänge in das T ragt. Dies sieht man sehr deutlich auf dem nachfolgenden Bild. Grundsätzlich sollten sich Buchstabenteile nicht berühren, Ausnahmen bilden hier einige Schreibschriften. Um also das Ineinanderragen zu vermeiden, müsste der Zeilenabstand deutlich vergrößert werden. Das wiederum lässt die beiden Zeilen auseinanderfallen, was nicht zu empfehlen ist.

Wir erinnern uns: Bei der Gestaltung unserer Postkarte geht es nicht um viel Text und seine Lesbarkeit, sondern um wenige Worte als Blickfang. Der Titel wird als Bild wahrgenommen, und so darf auch am Text geschummelt werden, damit das Bild „rund“ wird. In unserem Fall verschieben wir deswegen das „g“ einfach so weit nach oben, dass es unser „T“ nicht mehr berührt.

Wie bei jeder Party: Verteilen Sie Informationshäppchen

Bei der Gestaltung Ihrer Postkarte – sowie auch bei allen anderen Gestaltungen – sollten Sie mit Informationsgruppen arbeiten. Diese werden dann als zusätzliche kleine Häppchen vom Betrachter wahrgenommen und verarbeitet. Verstreuen Sie also Ihre Zusatzinfos, die Sie noch platzieren möchten, nicht überall im Format, sondern schaffen Sie rund um den Blickfang kleine Grüppchen. Es sollten nicht mehr als vier oder fünf Gruppen mit Informationen platziert werden, weil sonst die Gestaltung auseinanderfällt und unübersichtlich wird.

Drei Minuten für drei Schriftgrößen

Wie wir bereits gehört haben, ist es häufig sinnvoll, die Postkarte mit nur einer Schrift zu gestalten. Auch zu viele verschiedene Schriftgrößen sind der Gestaltung nicht zuträglich. Einige wenige Abstufungen sorgen für Hierarchie und Übersicht – zu viele verschiedene Schriftgrößen in der gestalteten Postkarte lassen hingegen das Gegenteil entstehen, nämlich Unübersichtlichkeit und Chaos. Nicht jede der vier oder fünf Gruppen muss also eine andere Schriftgröße haben. Besser ist es, wenn Sie bei der Gestaltung Ihrer Postkarte Schriftgrößen wiederholen. Im Beispiel arbeiten wir mit drei Größen – die Erste für den Blickfang, die Zweite für das Datum und die Dritte für den restlichen Text.

So gewinnen Sie die Farbschlacht!

Farbe für alle: So viel ist gut

Farbe ist ein elementares Element, das wir selbstverständlich auch für die Gestaltung unserer Postkarte einsetzen. Es muss nicht immer bunt sein – je nach Thema, Einsatz und vor allem Werbemittel kann es auch angemessen sein, farbarm oder ganz farblos zu gestalten. Farbe unterstützt und verstärkt allerdings immer den Blickfang und diesen brauchen wir in jedem Fall, wenn wir eine Postkarte gestalten.

Vorgestellt: Farbwirkung für Jedermann

Farben lösen beim Betrachter eine Wirkung aus, die von der Tradition, von der Kultur, von der Temperatur der Farbe und letztlich auch immer vom persönlichen Geschmack abhängt. Bis auf den letzten Punkt lassen sich die Wirkungen aber recht gut verallgemeinern; Ausnahmen bestätigen die Regel. Beachten Sie also bei der Gestaltung Ihrer Postkarte die Wirkung der Farbe, bevor Sie sich für eine oder mehrere Farben entscheiden.

  • Rot steht für Wärme, Liebe, Leidenschaft, Eifersucht, Blut, Aggression
  • Blau steht für Treue, Göttlichkeit, Ferne, Himmel, Wasser, Kälte, Melancholie
  • Grün steht für Hoffnung, Leben, Gesundheit, Fruchtbarkeit, Faulheit, Gift
  • Gelb steht für Leuchtkraft, Sonne, Wärme, Verstand, Feigheit, Neid
  • Orange steht für Wärme, Freude, Geselligkeit, Fröhlichkeit, Billigkeit, Lautstärke
  • Violett steht für Entspannung, Gelassenheit, Mystik, Herzlichkeit, Ruhe, Finsternis, Aberglaube, Tod, Einsamkeit
  • Braun steht für Gemütlichkeit, Erde, Naturverbundenheit, Dreck, Faulheit
  • Schwarz steht für Eleganz, Eindeutigkeit, Klarheit, Tod, Finsternis, Trauer
  • Weiß steht für Reinheit, Sauberkeit, Unschuld, Ehrlichkeit, Leere, Sterilität

So knacken Sie den Farbcode!

Postkarten sollen in erster Linie die Aufmerksamkeit des Betrachters gewinnen, sei es auf der Straße, im Café oder wenn der Betrachter sie aus dem Briefkasten fischt. Wir müssen es also schaffen, mit unserer Gestaltung seinen Blick zu gewinnen, seine Aufmerksamkeit und sein Interesse zu wecken. Die Farbe unterstützt uns dabei. Kräftige Farben sind ein erlaubtes Mittel, um aufzufallen. Passen die Farben dann auch noch zum Unternehmen oder zum Motto, das in der gestalteten Postkarte beworben wird, sei es die Ankündigung zur Taufe oder die Party im Club, haben Sie alles richtig gemacht. In unserem Fall werben wir bunt und laut, denn genauso soll die Party werden: bunt und laut. Wir verwenden für unsere Gestaltung kräftige Farben mit starken Kontrasten. Allerdings vermeiden wir die Nutzung von reinem Rot, Grün und Blau, und das aus einem einfachen Grund: Gestaltungen in diesen Farben wirken schnell kindlich. Da wir aber keine Kinderparty, sondern einen Club für Erwachsene bewerben, gestalten wir unsere Postkarte mit einem Farbklecksmuster in Pink, Dunkelgelb, Weiß und Schwarz.



Die Gründe für schwarze und weiße Schrift

Die Farbe der Schrift wird entsprechend dem Hintergrund unserer Postkarte ausgewählt, also mal auf Weiß und mal auf Schwarz gestellt. Achten Sie bei der Gestaltung Ihrer Postkarte auf genug Kontrast, damit die Inhalte gut und auf einen Blick zu erfassen sind. Je dunkler der Hintergrund, umso eher greifen Sie zur weißen Schriftfarbe; je heller der Hintergrund, umso eher verwenden Sie Schwarz oder Grau als Schriftfarbe. Sollte die Helligkeit des Hintergrunds in Ihrer gestalteten Postkarte stark wechseln, müssten Sie mit zusätzlichen Flächen hinter der Schrift arbeiten, damit der Text lesbar bleibt.

Das richtige Erscheinungsbild für Ihre Kehrseite

Ein schöner Rücken kann auch entzücken

Die Rückseite der Postkarte ist dazu gedacht, Empfänger- und Absenderdaten einzutragen. Aber ob nun Sie als Unternehmen oder als Privatperson die Karte versenden oder der Betrachter Ihre Karte mitnimmt, spielt keine Rolle – damit diese Postkarte ohne Strafporto sicher im gewünschten Briefkasten landet, muss sich nicht nur das Format an einige Regeln halten, sondern auch Ihre Gestaltung der Postkartenrückseite muss ein paar Standards erfüllen.

Absenderzone

In der linken Hälfte befindet sich die Absenderzone. Diese dürfen Sie beschriften, wenn Sie als Absender fungieren. Möchten Sie das Versenden dem Kunden überlassen, bleibt der Bereich frei.

Freimachungszone

In rechten oberen Teil wird die sogenannte Freimachungszone platziert. Die Zone reicht vom oberen Rand 40 mm nach unten und ist maximal 74 mm breit, und zwar vom rechten Rand aus gesehen. Bitte lassen Sie diese Zone frei, wenn Sie die Postkarte gestalten, denn hier werden später die Marken oder Freimachvermerke geklebt.

Lesezone

Der Bereich darunter nennt sich Lesezone; hier wird entweder der Empfänger eingedruckt oder mit der Hand eingetragen. Halten Sie diesen Bereich entsprechend frei oder, wenn Sie noch das Bedürfnis haben, Gestaltungselemente in der Postkarte unterzubringen, dann hellen Sie diese so weit auf, dass man die Empfängerdaten trotzdem gut lesen kann.

Linie

In der Mitte der Karten benötigen wir eine senkrechte Linie, die den Absenderbereich vom Adressfeld trennt. Hierbei gelten strenge Vorgaben, die Sie beim Postkarten gestalten beachten müssen:

  • Die Linie muss 74 mm vom rechten Rand entfernt und mindestens 1,2 mm stark sein.
  • Sie muss über die gesamte Höhe der Lesezone reichen und 15 mm vom unteren Rand entfernt sein.
  • Der Abstand zwischen der Linie und dem Text rechts neben der Linie muss mindestens 3 mm groß sein.

Kodierzone

Ganz unten gestalten wir in unserer Postkarte die Kodierzone – einen Streifen über die gesamte Breite, die für Vermerke von der Post freigehalten werden muss. Die Kodierzone hat eine Höhe von 15 mm und beim Format DIN A6 eine Breite von 150 mm. Bei noch breiteren Formaten dürfen Sie den Bereich links vor den 15 mm bedrucken.

Legen Sie los: Mit der Postkarte in den Startlöchern

Wir haben nun Vorder- und Rückseite der Postkarte gestaltet und diese können wir von PrintCarrier.com getrost drucken. Wer definitiv keinen Versand plant und die Rückseite ebenfalls frei gestalten möchte, kann das gerne tun. Beachten Sie dabei, dass Vorder- und Rückseite gestalterisch eine Einheit bilden und verwenden Sie sich wiederholende Farben und Schriften. Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unserer Anleitung das Gestalten von Postkarten etwas näher bringen konnten und wünschen Ihnen viel Erfolg mit Ihrer Sendung!



Produktvielfalt auf einen Blick!


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