Kontakt

Kontakt

Gestalten Sie den Flyer, mit dem Sie Kunden beeindrucken

5 Punkte die es vor der Flyergestaltung zu beachten gilt

Flyer sind ein hervorragendes und beliebtes Werbemittel für Firmen, Vereine und jeden Selbständigen. Sie können mit einem Flyer ein anstehendes Ereignis ankündigen, Ihre Produkte bewerben oder ihr Unternehmen präsentieren. Der Flyer lässt sich prima verteilen oder in die Briefkästen Ihrer Zielgruppe werfen. Ein gut gestalteter und professionell gedruckter Flyer erregt Aufmerksamkeit liefert kompakte Informationen und lässt sich verhältnismäßig preiswert erzeugen.


1. Finden Sie das passende Werkzeug

Wenn Sie vorhaben, Ihren Flyer mit Word zu gestalten, müssen Sie häufig nichts in Software investieren – die gängigen Microsoft-Produkte wie Word sind auf fast jedem Rechner zu finden. Allerdings ist Microsoft Word nicht besonders gut geeignet, um ein solches Vorhaben umzusetzen. Die Möglichkeiten zur Gestaltung sind begrenzt, die Handhabung in Bezug auf die Layouterstellung umständlich. Komfortabler funktioniert das mit einem Layoutprogramm wie Adobe InDesign. Die Software ist dazu konzipiert, Seiten zu gestalten und Druckprodukte zu erstellen, und entsprechend angenehm geht auch das Gestalten Ihrer Flyer mit InDesign von der Hand. Zur gleichen Familie zählt Adobe Illustrator, hier liegt aber der Schwerpunkt nicht auf dem Gesamtlayout, sondern auf dem Erstellen von Illustrationen. Adobe Photoshop rundet das Paket ab. Wer Bilder professionell bearbeiten und korrigieren möchte, ist mit dieser Software bestens ausgestattet. In der Bildbearbeitung gibt es allerdings auch preiswertere beziehungsweise kostenlose Alternativen, welche sich für die Gestaltung von Flyern eignen, wie zum Beispiel den kleinen Bruder von Photoshop namens Photoshop Elements, Gimp oder auch Paint.net.

2. Wie Sie die richtige Entscheidung für eine Flyerart treffen

Eine Menge unterschiedlicher Druckprodukte wird als Flyer bezeichnet. Am häufigsten findet man den Handzettel, auch Werbezettel genannt, den man an der U-Bahn oder in der Fußgängerzone in die Hand gedrückt bekommt. Handlich ist er im Format DIN A5, meist sind Vorder- und Rückseite bedruckt. Die Größe sollten Sie davon abhängig machen, was sie mit Ihrem Flyer vorhaben. Das Verteilen eines Flyers im Format DIN A3 ist beispielsweise kaum denkbar; auf DIN A8 hingegen passen nur wenige Worte. Sie brauchen mehr Platz für Informationen? Neben den einseitigen Flyern kennen Sie sicherlich die Falzflyer, die man immer wieder im Briefkasten findet. Diese Werbemittel fallen ebenfalls unter den Überbegriff Flyer und bestehen aus mehreren Seiten, die auf verschiedene Arten zusammengefaltet werden. Hier wird gewickelt, hin- und hergefalzt oder die Seiten werden wie ein Fenster geöffnet – für jede Botschaft gibt es die optimale Präsentation.
Die Entscheidung der Art des Flyers wirkt sich natürlich auch auf die Gestaltung aus. Allerdings funktioniert das auch umgekehrt. So kann das Design des Flyers durch aufkommende Fragen beeinflusst werden. Müssen beispielsweise Falze beachtet werden, soll die Vorder- und die Rückseite bedruckt werden und reicht der Platz für meine Informationen aus? Diese grundlegenden Punkte sollten bei der Produktauswahl berücksichtigt werden.

3. Was Sie beim Flyerkonzept beachten müssen

Bevor Sie mit der Gestaltung des Flyers beginnen, sollten Sie sich das Konzept überlegen. Dazu gehört zum einen das Festlegen des Ziels, also die Definition des Einsatzwecks, zum anderen das Festlegen der Zielgruppe. Wen wollen Sie also informieren, und worüber? Machen Sie sich klar, was Sie genau anbieten und welche Aussage Sie vermitteln möchten. Überlegen sie sich Hervorhebungsmerkmale, mit denen Sie ihre potentiellen Kunden von sich überzeugen. Stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Wer soll den Flyer lesen?
  • Welche Informationen sind für meine Zielgruppe interessant?
  • Was möchte ich mit dem Flyer ausdrücken und vermitteln?
  • Welche Argumente habe ich für mein Unternehmen / mein Produkt?

Zielgruppe für den Flyer definieren: So treffen Sie die richtige Entscheidung

Einen Flyer zu gestalten heißt immer auch, Entscheidungen zu treffen. Ähnliches gilt für die Konzepterstellung. Wer es allen recht machen will, macht es für niemanden richtig. Um mit Ihrem Handzettel eine Wirkung und einen Effekt zu erzielen, müssen Sie Ihre Zielgruppe definieren. Aber keine Sorge, Sie brauchen keine umfassende Marktanalyse in Auftrag geben. Machen Sie sich Gedanken, wie die Gruppe von Menschen, die Ihr Produkt, Ihre Veranstaltung oder Ihr Unternehmen kaufen beziehungsweise in Anspruch nehmen könnte, aussieht. Stellen Sie sich also folgende Fragen:

  • Wer soll vom Flyer profitieren?
  • Wer ist der ideale Empfänger?
  • Was haben diese Menschen gemein?

Bei der Definition von Zielgruppen gibt es verschiedene Arten der Sortierung. Zunächst lässt sich die Gruppe nach den sogenannten soziodemografischen Merkmalen spezifizieren. Dazu zählen

  • Alter
  • Wohnort
  • Geschlecht
  • Familienstand

Nun können sich Verhalten und Interesse einer Gruppe Männer, 35-40 Jahre, ledig, stark unterscheiden. Versuchen Sie also, weiter zu gehen und Fakten über ihren Lifestyle, also die psychografischen Merkmale zu sammeln.

Dazu zählen

  • Werte
  • Motive
  • Vorlieben
  • Einstellungen

Alle Informationen, die ihnen einfallen, schreiben Sie in eine Liste. Finden Sie dann einen Konsens, indem sie die Liste auf wenige, für möglichst alle Teilgruppen zutreffende Eigenschaften beschränken und lassen Sie diese in Ihre Flyergestaltung einfließen.

Entscheiden Sie selbst, wie Sie wirken

Nun ist es nicht immer so, dass man einen Flyer für eine Fahrschule gestaltet und die Zielgruppe ganz klar und einfach zu benennen ist. Viel häufiger ist es so, dass bei einem Flyer für ein Cafe im Stadtviertel das Alter der Zielgruppe von 18 bis 60 ist, weiblich wie männlich, ledig und verheiratet, mit und ohne Kinder. In einem solchen Fall, in dem Sie die Zielgruppe nicht klar begrenzen können, da sie sehr groß und nur unklar umrissen werden kann, sollten Sie die Hauptfrage nach der Gestaltung Ihrem Wirkungswunsch überlassen. Wie wollen Sie wirken? Wie möchten Sie oder wie soll Ihre Veranstaltung oder Ihr Produkt durch Ihren Werbezettel wahrgenommen werden? Als seriös? Zuverlässig? Spannend? Bunt? Laut? Zurückhaltend? Modern? Technisch? Natürlich? All diese Eigenschaften, die Sie sich oder ihrem Produkt zuordnen, sollte man in der Gestaltung Ihres Flyers wiedererkennen.

Zielgruppe:

  • Junge Leute
  • Erwachsene
  • Selbstständige
  • Unternehmer
  • Technisch interessiert

3 Fragen, wie Sie das Ziel des Flyers definieren

Bestimmen Sie ein übergreifendes Ziel für Ihren Flyer und gestalten Sie ihn entsprechend. Gibt es eine Veranstaltung, die Sie ankündigen möchten? Oder bewerben Sie Ihr Unternehmen? Stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Worüber möchten Sie informieren?
  • Was soll der Leser des Flyers tun?
  • Wenn er nichts tun soll, was sollte er wissen?

Formulieren Sie die Texte mit kurzen und prägnanten Sätzen. Wenn Sie mit dem Flyer Ihre potentiellen Kunden informieren möchten, müssen Sie zuerst die Aufmerksamkeit gewinnen und die Neugierde wecken. Die Informationen, die Sie also hier weitergeben, sollten aussagekräftig und kurz sein. Greifen Sie auch zu Aufzählungen, wenn es sich inhaltlich anbietet.

ToDo

  • Notizen machen: Wer soll den Flyer lesen und warum?
  • Zielgruppe und Ziel definieren
  • Eigenschaften der Zielgruppe notieren
  • Gewünschte Außenwirkung festlegen

4. Wie groß soll Ihr Flyer werden?

Ähnlich wie die Art Ihres Handzettels, wirkt sich auch das Format sehr stark auf die Gestaltung Ihres Flyers aus. Printcarrier.com bietet verschiedene Formate für den Flyer an. Am häufigsten kommt das Format DIN A5 zum Einsatz. Auch das Format DIN A6 eignet sich prima zum Verteilen, allerdings müssen Sie sich dabei aufgrund der kleinen Größe noch kürzer fassen.

5. Die Geheimnisse der passenden Schrift für den Flyer

Jede Schrift hat einen eigenen Charakter. Es gibt vorlaute und dezente Schriften, schwere und leichte, unruhige und freundliche, lebhafte und steife. Daher muss die Schrift zur restlichen Gestaltung Ihres Flyers passen. Auch ohne Fachwissen können Sie die Wirkung einer jeden Schrift wahrnehmen. Versuchen Sie es. An was erinnert Sie die Schrift? Versehen Sie die Schrift mit Eigenschaftsworten. Und schlagen Sie jetzt die Brücke zu Ihrer Eigenschaftsliste der Zielgruppe. Was haben Sie notiert? Konservativ? Traditionell? Modern? Aufgeschlossen? Naturverbunden? Technisch interessiert? Wählen Sie die Schrift, die ähnliche Eigenschaften hat wie Ihre Zielgruppe.

Wie Sie modern und zeitlos wirken

Schriften ohne An- und Abstriche – wie die Helvetica – nennt man serifenlos. Die klassische serifenlose Schrift ist vor allem zeitlos. Sie ist sozusagen der Allrounder. Sie wirkt modern, klassisch und eher nüchtern als individuell. Verwenden Sie eine Serifenlose in Ihrem Werbezettel, wenn es sich um technische Produkte handelt, wenn sie klar und modern wirken, ein offenes Publikum ansprechen, wenn Sie informieren und wenig polarisieren möchten.

Viele Serifenlose gibt es in den verschiedensten Schnitten. Acht oder mehr Varianten einer Schrift sind da keine Seltenheit. Die Schnitte unterscheiden sich in der Strichstärke, in der Neigung der Striche sowie in der Breite der Zeichen. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass Schriften mit dünnen Strichen zurückhaltender und leiser wirken, aber auch fragiler und eventuell eleganter; Schriften mit dicken Strichstärken erscheinen lauter, kräftiger, stabiler, aber auch bequemer.

Schriften mit An- und Abstrichen nennen sich Serifenschriften. "Die" klassische Serifenschrift wie eine Times, Garamond oder eine Bodoni wirkt in der Regel elegant, würdevoll und je nach Ausführung auch altertümlich. Viele von ihnen sind gut lesbar, und auch für längere Textblöcke können Sie sie getrost verwenden.

Schriften, bei denen die Serifen ungewöhnlich dicke Strichstärke aufweisen, wirken stark, kräftig, stabil, häufig auch geometrisch und immer so, als könne sie nichts umhauen. Sie eignen sich gut für Überschriften in großen Größen, wie sie auf der Vorderseite Ihres Flyers vorkommen könnten. Bei längeren Texte, wie sie eventuell auf der Rückseite Ihres Werbezettels zu sehen sind, sollten Sie Vorsicht walten lassen, da sie in kleinen Größen manchmal schwerer zu lesen sind.

Die Gründe für Handschriften

Handschriften und Schreibschriften sollen je nach Ausführung durch ihren handschriftlichen Charakter Individualität, aber auch Schwung und Freude, Eleganz, Zerbrechlichkeit und Natürlichkeit vermitteln. Sicher kennen Sie die bekannte Zapfino, aber auch die Pacifico oder die Monsieur La Doulaise sind typische Vertreter.

Tipp: Hand- und Schreibschriften eignen sich bei Flyern sehr gut, um Gestaltung beziehungsweise einen längeren Text aufzulockern. Allerdings gibt es einige Arten, die schwer zu lesen sind. Sie sollten sie also nicht für längere Texte verwenden, sondern für kurze Hinweise, ein Zitat beziehungsweise einen Satz, mit dem eine persönliche Aussage getroffen wird.

Für Handschriften und für Schreibschriften gilt:

  • Verwenden Sie keinen reinen Großbuchstabentext.
  • Kombinieren Sie nicht eine Schreibschrift mit einer Handschrift innerhalb einer Flyergestaltung.
  • Vermeiden Sie, dass sich bei mehreren Zeilen die Buchstaben berühren.

Erfolgs-Garant: Mit diesen Schriften wird Ihr Flyer zum Erfolg!

Wenn Sie Ihren Flyer gestalten, sollten zwei Schriften genügen; häufig reicht sogar eine aus, falls sie in verschiedenen Schnitten wie halbfett und leicht vorliegt. Wenn Sie zwei verschiedene Schriften kombinieren, beachten sie dabei, dass die beiden nicht miteinander konkurrieren. Eine auffällige Schrift wie zum Beispiel eine Handschrift oder Schreibschrift sollte mit einer zurückhaltenden Schrift kombiniert werden, damit sich die beiden gut vertragen und sich nicht gegenseitig in´s Aus schubsen.

5 Schritte zur passenden Schrift

  • Gewünschte Außenwirkung und Zielgruppe in Erinnerung rufen
  • Eigenschaften aufschreiben, die die Schrift aufweisen soll
  • Grobe Schriftauswahl treffen (Serifen, keine Serifen, Schreibschrift etc)
  • Detaillierte Schriftauswahl treffen
  • Maximal zwei verschiedene Schriften verwenden

Das Wirken von Farbe und Bild

Rot, Grün und Blau: Wie das Einfärben gelingt

Rufen wir uns noch einmal kurz die Funktion des Flyers in Erinnerung: Sie wollen aufmerksam machen, das Interesse des Betrachters wecken und Ihr Produkt vorstellen. In erster Linie müssen Sie also aus den vielen anderen Werbungprodukten herausstechen. In der Gestaltung Ihres Flyers übernimmt die Farbe dabei eine wichtige Funktion.

Der Einfluss der Zielgruppe auf die Farbe

Der Personenkreis, den Sie mit Ihrem fertig gestalteten Werbehandzettel ansprechen möchten, beeinflusst die Wahl und Menge der Farbe, die Sie einsetzen sollten. Möchten Sie ein junges Publikum ansprechen? Dann verwenden Sie kräftige Farben. Kinder fühlen sich von bunten, reinen Farben wie dem Rot, Grün und Gelb besonders angesprochen. Ältere Menschen bevorzugen die gedeckten Farben wie Grau, Beige oder Hellgrün.

Vorgestellt: Farbe und Wirkung

Jeder Farbe sagt man eine Wirkung nach, welche ebenfalls bei der Gestaltung Ihres Flyers zu tragen kommt. Jene entsteht aus kulturellen Entwicklungen, überlieferten symbolischen Wirkungen sowie Verallgemeinerungen. Im groben sagt sie aus:

  • Rot steht für Wärme, Liebe, Leidenschaft, Eifersucht, Blut, Aggression
  • Blau steht für Treue, Göttlichkeit, Ferne, Himmel, Wasser, Kälte, Melancholie
  • Grün steht für Hoffnung, Leben, Gesundheit, Fruchbarkeit, Faulheit, Gift
  • Gelb steht für Leuchtkraft, Sonne, Wärme, Verstand, Feigheit, Neid
  • Orange steht für Wärme, Freude, Geselligkeit, Fröhlichkeit, Billigkeit, Lautstärke
  • Violett steht für Entspannung, Gelassenheit, Mystik, Herzlichkeit, Ruhe, Finsternis, Aberglaube, Tod, Einsamkeit
  • Braun steht für Gemütlichkeit, Erde, Naturverbundenheit, Dreck, Faulheit
  • Schwarz steht für Eleganz, Eindeutigkeit, Klarheit, Tod, Finsternis, Trauer
  • Weiß steht für Reinheit, Sauberkeit, Unschuld, Ehrlichkeit, Leere, Sterilität

Tipp: Sie gestalten einen Flyer für einen Anwalt, ein Steuerbüro oder eine Verwaltung und möchten zurückhaltend und seriös erscheinen?

Verwenden Sie mit Grau und Blau, dezent in Farbe und Form. Wer natürlich und gesund wirken möchte, weil er für Biolebensmittel, Radwanderungen im Grünen oder eine Nahrungsergänzung werben möchte, verwendet in jedem Fall Grün, kombiniert mit Braun, eventuell Orange dazu. Und für die Werbung eines Clowns, der auf Kindergeburtstagen für Stimmung sorgt, darf man ganz tief in die bunte Farbenpalette greifen.

Tipp: Der Farbverlauf, also der fließende Übergang zwischen mehreren Farben hat einen schlechten, weil unprofessionellen Ruf, und das nicht ohne Grund. Verwenden Sie ihn nur dezent und am besten auch nur zwischen einer Farbe und Weiß oder zwischen maximal zwei Farben. Ein Regenbogenverlauf über viele Farben im Hintergrund kann für ganz spezielle Zwecke angemessen sein, für die meisten Flyergestaltungen ist er aber ein No-Go.

Hausfarbe oder Bilder: So finden Sie den richtigen Trick

Haben Sie eine sogenannte Hausfarbe, also eine Farbe, die mit Ihrem Unternehmen oder mit dem Produkt verknüpft ist? Bringen Sie diese bei der Gestaltung Ihres Flyers ins Spiel. Färben Sie den Blickfangtext in der Hausfarbe, oder hinterlegen Sie die gesamte Vorderseite damit. Auf der Vorderseite des Flyers darf es ruhig etwas bunter und lauter zugehen. Hier dürfen Sie klotzen und nicht kleckern.

Sie haben keine Hausfarbe? Aber Bilder, die Sie verwenden möchten? Dann lassen Sie sich doch vom Hauptbild inspirieren. Entnehmen Sie die vorherrschende Farbe des Bildes an anderer Stelle, zum Beispiel als Schriftfarbe oder als Hinterlegung für Vorder- und Rückseite.

Tipp: Auch bei der Farbwahl gilt in der Flyergestaltung: geben Sie einer Farbe den Vorzug. Eine Farbe wird zur Hauptfarbe gekürt, die andere oder auch die zwei oder drei anderen halten sich eher im Hintergrund. Nur dann entsteht keine Konkurrenz.

Tipp: Achten Sie auf genügend Kontrast zwischen Hintergrund und Schrift. Wenn dieser nicht ausreichend vorhanden ist, was beispielsweise häufig dann passiert, wenn die Hintergrundfarbe zu dunkel gewählt wird, kann man den Text schlecht lesen. Und das bedeutet, dass der Betrachter schnell die Lust am Lesen verliert und Ihr gestalteter Werbeflyer im Mülleimer landet.

4 Schritte zur perfekten Farbe

  • Eigenschaften der Zielgruppe und der gewünschten Außenwirkung ins Gedächtnis rufen
  • Farbe nach ihrer Farbwirkung auswählen
  • Falls vorhanden, Hausfarbe einsetzen
  • Auf genug Kontrast achten

Möchten Sie den Leser fesseln? Das Bild als Blickfang

Bilder können ein großartiger Blickfang sein. Und sie wollen mit Ihrem aufwändig gestalteten Flyer die Aufmerksamkeit der potentiellen Kunden im Vorbeigehen gewinnen. Aufmerksamkeit und Interesse wecken ist also ihr oberstes Ziel. Lassen Sie den Betrachter also nicht von der Angel; setzen Sie ihm einen optimalen Blickfang auf die Vorderseite. Das kann eine gut lesbare, große und attraktive Headline sein, das kann aber auch ein spannendes oder einfach nur sehr ansprechendes Bild sein.

Wie Sie das perfekte Bild für den Flyer finden

Wenn Sie ein Bild oder ein grafisches Element als Blickfang setzen, fragen Sie sich zuvor, ob das Bild die gewünschte Aussage transportiert. Nicht immer hat man die Möglichkeit, aus einem großen Bilderpool zu schöpfen. Wenn Sie mit relativ neutralen Bildern arbeiten müssen, achten Sie darauf, dass diese Personen auf dem Bild aufmerksam und interessiert wirken – und nicht künstlich, außer das Thema Künstlichkeit und Unnatürlichkeit passt zur Aussage ihrer Werbung. Im Zweifelsfall fragen Sie einen Bekannten, was ihm – ganz spontan – beim Betrachten des Bildes in den Sinn kommt.

Tipp: Sind Personen auf dem Bild zu sehen, sprechen Sie damit den Betrachter in der Regel eher an als mit der Abbildung von Produkten. Der direkte Blick von der abgebildeten Person zum Betrachter ist ebenfalls häufig eine gute Entscheidung. Auch Tiere sind ein gutes Mittel, um Aufmerksamkeit zu erhalten. Aber bitte immer dran denken – passt das Bild zu ihrem Unternehmen? Bei der Gestaltung eines Flyers für den besagten Steuerberater sollten Sie auf niedliche Entenküken verzichten.

Tipp: Achten Sie darauf, dass die abgebildete Person in die Seite hineinblickt und nicht aus der Seite heraus. Achten Sie dabei auch auf die Körperhaltung wie im Beispiel. Die Person blickt zwar gerade aus, die Körperhaltung zeigt aber einmal zum Flyer hin und einmal vom Flyer, also von den Inhalten, weg, wodurch die Person schnell Desinteresse vermittelt.

10 Stockagenturen: So kommen Sie an die richtigen Bilder

Einige Websites bieten kostenlose Bilder an, bei anderen Anbietern gibt es verschiedenste Zahlmodelle. Damit Sie beim Flyer gestalten auf viele unterschiedliche Bilder zurückgreifen können, haben wir für Sie eine Übersicht an Stockagenturen zusammengestellt.

  • https://pixabay.com/de/
  • http://www.pixelio.de
  • http://piqs.de
  • http://www.gettyimages.de
  • http://www.plainpicture.com/de/
  • https://de.fotolia.com
  • http://www.shutterstock.com
  • http://www.picturepress.de
  • http://de.dreamstime.com
  • http://www.f1online.de/de/

ToDo

  • Bild kann als Blickfang dienen
  • Auf Bildaussage achten
  • Personen in die Seite blicken lassen
  • Bild und Headline müssen harmonieren

Sind Sie bereit für die perfekte Gestaltung Ihres Flyers?

Dann aufgepasst, so gehts

Wir empfehlen, die Vorder- und die Rückseite bedrucken zu lassen. Damit schaffen Sie in jedem Fall Mehrwert für Ihren Flyer. Typisch bei der Gestaltung des Handzettels ist die unterschiedliche Gestaltung von Vorder- und Rückseite. Lassen Sie uns noch einmal kurz zusammenfassen, was die Ziele Ihres Flyers sind: Sie wollen die Aufmerksamkeit des Betrachters gewinnen, sein Interesse wecken und ihn dann von ihrem Produkt beziehungsweise ihrer Dienstleistung oder ihrer Veranstaltung überzeugen. Das sind eine Menge Ziele, die bei dieser Werbung gut auf Vorder- und Rückseite aufgeteilt werden können. Wir haben also beim Flyer eine sehr spezielle Art der Gestaltung, da wir mit zwei Seiten arbeiten, die nicht gleichzeitig zu sehen sind, trotzdem aber miteinander harmonieren sollten, und dessen Inhalt gut in zwei Teile aufgeteilt werden muss.

Wissen Sie, wie Sie den Blick Ihrer Kunden fangen?

Die Vorderseite des Flyers dient als Blickfang und muss auch als solches gestaltet werden. Hier werben Sie mit großem Text in einer kräftigen Schrift, mit einem Bild und / oder kräftigen Farben. Begrenzen Sie die Informationen auf dieser Seite sehr stark. Ein Bild, ein paar Worte, das genügt. Sie wollen an dieser Stelle die Aufmerksamkeit gewinnen und keine Details vermitteln.

Text oder Bild oder beides

Entscheiden Sie sich für einen Blickfang wie zum Beispiel eine große Headline ODER ein auffälliges Bild; der Verlierer beim Kampf um den ersten Platz darf auf der Seite bleiben, gehört aber in den Hintergrund. Wenn sie bei der Gestaltung für Ihren Flyer beides verwenden möchten, müssen die beiden wirklich miteinander harmonieren beziehungsweise sich ergänzen. Lassen Sie hierfür die Person zur Headline schauen oder verweben Sie Bild und Text durch räumliche Nähe. Gerade bei sehr ungewöhnlichen und auffälligen Bildern sollten Sie eine Headline kombinieren, die etwas zurückhaltender ist, damit keine Konkurrenz zwischen den Gestaltungselementen entsteht.

Platzieren Sie die Headlinie oder den Blickfang Bild im oberen Teil des Flyers. Das bietet sich nicht zuletzt deswegen an, da der Flyer dem Betrachter häufig in die Hand gedrückt wird. Die Hand greift den Flyer meist ungefähr mittig und verdeckt somit nicht sofort den Blickfang oben.

Was Sie über den Blick des Menschen wissen müssen

Bei einseitigen Gestaltungen, und als solches wird in diesem Fall der Flyer betrachtet, zieht man gerne das Betrachtungsmuster eines Z zurate. Der Blick des Betrachters verläuft also häufig in Z-Form, beginnt also oben links, verläuft von dort nach rechts, dann nach links unten und von dort wieder nach rechts. Bitte sehen Sie diese Hilfestellung aber nicht als strenge Grundregel, sondern als ungefähre Formel. Während Sie Ihren Flyer gestalten, sollten Sie dieses Betrachtungsmuster trotzdem berücksichtigen und die Hauptbotschaft eher oben als unten anbringen und dort eher links als rechts.

Der falsche und der richtige Weg, um den Betrachter zu fesseln

Sie haben es geschafft ! Sie haben die Vorderseite Ihres Flyers so gestaltet, dass der Betrachter so neugierig geworden ist, Ihren Flyer umdreht und mehr wissen möchte. Jetzt dürfen Sie auf keinen Fall nachlassen. Mit der Rückseite wollen Sie informieren, also die Neugierde und das Interesse, das sie augenscheinlich erfolgreich geweckt haben, befriedigen, und zwar mit Informationen, die Sie auf der Vorderseite versprochen haben. Der Leser erhält also hier Einzelheiten zum beworbenen Produkt oder Zusatzinformationen zur beworbenen Veranstaltung. Deswegen müssen Vorder- und Rückseite auch so gut miteinander harmonieren, obwohl man immer nur einen der beiden zu sehen bekommt. Aber die Erwartungen, die sie wecken, müssen Sie jetzt erfüllen. Bedienen Sie also den Betrachter mit den Details, aber optisch so ansprechend verpackt, dass er Lust aufs Lesen bekommt. Bleiben Sie knapp, kommen Sie auf den Punkt, gerne auch im wahrsten Sinne des Wortes mit Aufzählungszeichen, arbeiten Sie mit Symbolen und Farben. Bedenken Sie: Die Flyer werden häufig im Gehen gelesen, in der U-Bahn, im Cafe, wenn sie auf dem Zigarettenautomaten ausliegen, im Supermarkt hinter der Kasse, also immer dann, wenn die potentiellen Kunden unterwegs sind. Einen langen Fließtext will hier keiner sehen. Arbeiten Sie mit kleinen Informationshäppchen.

Bleiben Sie auf keinen Fall zu sehr in der Deckung – in jedem Fall müssen hier Ihre Daten wie Unternehmensname, Anschrift, Web- und Emailadressen sowie Telefonnummern platziert werden. Auch hier können Sie Bilder einsetzen, allerdings weniger plakativ, sondern eher als schmückende Elemente.

Der Grund für einheitliches Design

Achten Sie auf eine einheitliche Gestaltung von Vorder- und Rückseite des Flyers. Zwar nehmen beide Seiten unterschiedliche Aufgaben wahr – so dient die Vorderseite dazu, die Aufmerksamkeit zu gewinnen, während die Rückseite einen informierenden Charakter hat –, trotzdem sind beide Teil einer Gestaltung. Bleiben Sie also konsequent bei der Schriftwahl, bei der Farbwahl, bei den Gestaltungselementen wie Linien oder ähnlichem, und natürlich auch beim Bildstil. Mit Retrobildern auf der Vorderseite und FlatDesign auf der Rückseite machen Sie keinen guten Eindruck, sondern verwirren Ihre potentiellen Kunden.

6 Schritte zur richtigen Gestaltung Ihres Flyers

  • Vorderseite als Blickfang
  • Blickfang oben links
  • Betrachtungsmuster in Z-Form
  • Rückseite mit Informationen
  • Kleine Informationshäppchen bilden
  • Vorder- und Rückseite harmonieren miteinander

10 Punkte, mit denen Sie zum Ziel kommen

  • Zielgruppe und Außenwirkung festlegen
  • Die Vorderseite ist der Blickfang
  • Die Rückseite beinhaltet die Information
    • Vorder- und Rückseite gehören optisch zusammen
    • Bildaussage vorhanden
  • durchgehender Stil für alle Bilder
  • Farbwahl abhängig vom Corporate Design, von vorherrschenden Bildern und oder von der Farbwirkung / Zielgruppe
  • Eine Chef-Farbe festlegen
  • Eine Chef-Schrift festlegen
  • Zwei Schriften genügen

Von der Gestaltung zur Bestellung - 3 kleine Tipps

Greifen Sie zur richtigen Stärke

Flyer, die man in die Hand gedrückt bekommt, sollen sich gut anfühlen. Nicht zu dick, aber auch nicht labberig soll sich das Papier anfühlen. Printcarrier.com bietet abhängig vom Papierformat unterschiedliche Grammaturen für Ihren Flyer an. So beginnt die Grammatur für unseren Handzettel im Format DIN A5 beispielsweise bei 70 Gramm und endet bei 450 Gramm. Zum Vergleich: Briefpapier hat meistens ein Gewicht von 80 Gramm pro Quadratmeter, also eine Grammatur von 80 Gramm. Wenn das Papier etwas griffiger sein sollte, dann greifen Sie doch zu 120 Gramm oder zu 135 Gramm.

Warum die Papierwahl so wichtig ist

Die Oberfläche des Papiers wirkt ebenfalls und beeinflusst die Gesamtaussage ihres Flyers. Wir bieten cremefarbiges oder weißes Papier, glänzend oder matt, gerippt oder ungestrichen. Beachten Sie, dass besonders helle Farben auf leicht cremefarbenem Papier anders wirken als auf hellweißem Papier!

Wer besonders auffallen möchte, kann die Eckenform verändern oder die Oberfläche veredeln. Beispielsweise wird beim Folienkaschieren die Oberfläche des Papiers verklebt, um es vor Feuchtigkeit und Abrieb zu schützen. Für einen Produktflyer mit Preisliste, den Ihre Kunden eventuell aufbewahren, ist das beispielsweise eine sinnvolle Investition.

Auf die Plätze, fertig, los!

Wir hoffen, dass wir Ihnen auf dem Weg zur Gestaltung Ihres Flyers ein paar hilfreiche Tipps geben konnten. Besuchen Sie unseren Shop, um die Gestaltung auf Ihr Wunschpapier drucken zu lassen und Ihr Produkt damit zum Leben zu erwecken. Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Gestaltung und vor allem viel Erfolg mit Ihrem Produkt!



Produktvielfalt auf einen Blick!



Ihr Browser ist leider veraltet, oder sie haben Javascript deaktiviert!

Um die bestmögliche Darstellung unserer Seiten zu gewähren, empfehlen wir Ihnen ein Updates Ihres Internet-Browsers durchzuführen. Oder Javascript zu aktivieren.