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Broschüren gestalten - seitenweise eine gute Aussicht!

So erstellen Sie professionelle Broschüren

Ob ein Produktkatalog, eine Bedienungsanleitung oder ein Geschäftsbericht – überall dort, wo mehrere Seiten an den Mann oder an die Frau gebracht werden sollen, sind die Broschüren beziehungsweise die Magazine der richtige Weg. Ab 8 Seiten aufwärts sollten Sie zu diesem Produkt greifen, und wer viel zu sagen hat, darf das auf bis zu 400 Seiten. Kundenmagazine, in denen das Unternehmen sich und seine Produkte präsentiert, zählen genauso dazu wie ein Branchenspiegel einer gesamten Businessbranche, das Programmheft der Kleinkunstbühne, aber auch die Abizeitung, die Schülerzeitung, die Doktorarbeit, die Preisliste oder die klassische Speisekarte. Es gibt also zahlreiche gute Gründe für die Gestaltung der Broschüre!

InDesign, Photoshop und Co.: Mit der richtigen Software zum Ziel

Im Gegensatz zu Flyern, Visitenkarten oder wenn Sie Plakate drucken möchten, sind Broschüren umfangreiche Produkte mit mehreren Seiten. Wenn Sie diese Produkte gestalten, ist Microsoft Word oder ähnliche, nicht layoutspezifische Software nicht umfassend geeignet. Verwenden Sie in jedem Fall ein Programm, das sich speziell für solche Produkte eignet, wie zum Beispiel Adobe InDesign. Auch mit Scribus können Sie Broschüren relativ komfortabel gestalten. Falls Sie die Bilder bearbeiten müssen, können Sie GIMP oder Adobe Photoshop verwenden.

Wie Sie die optimale Bindung finden

Beim Erstellen von Broschüren spielt die Bindung eine sehr wichtige Rolle und daher sollten Sie sich bereits ganz zu Anfang Gedanken darüber machen. Je nach geplantem Einsatz und vor allem je nach Umfang Ihres Produktes bieten sich verschiedene Bindungsvarianten an. So liegt es auf der Hand, dass bei der Spiralbindung, bei der eine aus Draht geformte Spirale die vorher gelochten Blätter zusammenhält, nur begrenzt Seiten fassen kann. Sie eignet sich prima, wenn Sie Speisekarten drucken, aber auch bem Druck von Präsentationsmaterialien oder Schulungsunterlagen.

Sie kennen die Broschüren, die man direkt abheften kann, weil sie bereits diese kleinen Henkel haben? Diese Ringösentechnik ist für maximal 64 Seiten verfügbar, wenn Sie daher Geschäftsberichte oder Doktorarbeiten gestalten möchten, ist das eine hervorragende Wahl.

Erstellen Sie eine Broschüre, wie einen Produktkatalog oder beispielsweise eine Publikation, dann lassen sich diese am besten mit der Rückendrahtheftung zusammenhalten. Bei der PUR-Klebebindung werden die Seiten der von Ihnen gestalteten Broschüre am Rücken zusammengeklebt. Dank des speziellen PUR-Klebeverfahrens entstehen hierbei besonders haltbare Produkte, auch viele Bücher werden auf diesem Wege gebunden. Hier heißt es also nicht: Fassen Sie sich kurz – hier gibt es Luft nach oben.

Warum der Umfang so wichtig ist

Je umfangreicher Ihre Broschüre wird, desto mehr müssen Sie bei der Erstellung beachten. So müssen Sie eher im Innenbund, also dort, wo die lange Seite der linken und rechten Seiten aufeinandertreffen, Platz lassen. Sie kennen das sicher selbst: Bei dicken Broschüren und Büchern muss man manchmal die aufgeschlagenen Seiten recht kräftig nach unten drücken, damit auch der Text innen noch gut lesbar ist. Ergo: je mehr Seiten, desto mehr rutscht der Satzspiegel, also der zu bedruckende Teil der Seite, nach außen, umso größer wird der Innenbund, umso kleiner der Außenbund beziehungsweise desto schmaler wird der Satzspiegel. Mehr zum Versatz und zu den Besonderheiten, die die Bindung bei Broschüren mit sich bringen, finden Sie in unserer Hilfe. Da wir beispielhaft eine Broschüre mit 24 Seiten erstellen, entscheiden wir uns für die Rückendrahtheftung, die keinen zusätzlichen Raum benötigt. Das ist gerade auch deswegen für unser Produkt zu empfehlen, da wir Bilder haben, die sich über eine Doppelseite erstrecken.

Zeigen Sie Größe: Das optimale Format – für die richtige Wirkung

Wir von Printcarrier.com bietet Ihnen diverse Formate für Ihre Broschüre. Ob quer oder hoch oder auch quadratisch – fast alles ist möglich. Der Standard ist das Hochformat DIN A4, das man gerade bei Magazinen häufig sieht. Das Querformat ist unüblicher, etwas gewöhnungsbedürftiger und somit auch gleichzeitig etwas „aufregender“. Machen Sie die Größe von der Menge der Inhalte und auch der gewünschten Seitenzahl abhängig.

Konzeptentwicklung - der erste Schritt zum Erfolg

Zwei Fragen für ein erfolgreiches Konzept

Besonders beim Erstellen von Broschüren ist ein Konzept elementar für den Erfolg. Da der Einsatz der Hefte nach Inhalt und Ziel sehr stark wechseln kann, unterscheiden sich auch die nötigen Konzepte dafür. Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie sich zwei Fragen stellen:

  • 1. Wer soll mein Produkt lesen?
  • 2. Was möchte ich mit meinem Produkt erreichen?
Beantworten Sie diese Fragen möglichst detailliert. Notieren Sie sich Stichpunkte, auf die wir im Laufe der Broschürengestaltung immer wieder zurückkommen. In unserem Beispiel dreht sich alles um Urlaub, Sonne und Relaxen. Die 24-seitige Broschüre eines Reiseveranstalters stellt die zehn schönsten Reiseziele zusammen.
Bei Frage 1 hätten wir also als Antwort:
Alter zwischen 18 und 80, männlich und weiblich, gut verdienend, offen und reiselustig, interessiert, modern.
Zu Frage 2 würden wir notieren:
Wir erstellen unsere Broschüre um damit Interesse zu wecken, Lust auf das Reisen zu machen, die Sinne anzusprechen, Emotionen auszulösen, einen Überblick über die Reiseziele zu ermöglichen und letztlich wollen wir, dass die Leser bei uns die Reise buchen.

Teilen Sie den Text auf

Immer wenn mit mehreren Seiten gearbeitet wird, sollte man sich einen Seitenplan machen, damit beim Erstellen Ihrer Broschüre nichts ungewollt schief geht. Kurze Notizen, welche Texte auf welche Seiten kommen sollen, helfen später. Im Innenteil sollten die wichtigsten Infos vorne platziert werden, die weniger wichtigen weiter hinten. Achten Sie bei der Gestaltung Ihrer Broschüre auf einen logischen thematischen Verlauf. Bauen die Artikel inhaltlich aufeinander auf? Kann man Artikel Nummer fünf nur dann verstehen, wenn man Artikel Nummer sieben zuvor gelesen hat? Dann ändern Sie die Reihenfolge entsprechend.

Die Wahrheit über die Wiederkennung

Bei umfangreichen Gestaltungen von Broschüren, die sich über mehrere Seiten erstrecken, ist der Begriff Wiederkennung ein wichtiger Punkt, über den wir uns ein paar Gedanken machen sollten. Dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist, den Spruch kennt man. Wir versuchen grundsätzlich, das Angenehme zu verstärken und das Unangenehme zu vermeiden. Dieses zunächst als Reaktion bezeichnete Verhalten verwandelt sich zu Gewohnheiten, je intensiver wir es erleben und umso intensiver verstärken oder vermeiden wir es. Viele wehren sich dagegen und sehen das als Einschränkung bei der Erstellung Ihrer Broschüre an. Gewohnheiten haben aber auch ganz viel positive Energie und geben Sicherheit: Da ich meinen Kaffee gewohnheitsgemäß auf diese Art und Weise mache, kann ich mir sicher sein, dass er mir schmeckt.

Warum Gewohnheit und Wiedererkennung zusammengehören

Gewohnheiten und Wiedererkennung spielen in der Werbung eine große Rolle. Gut eingeführte Logos beziehungsweise Marken werden vom Kunden wiedererkannt und lösen sofort ein Gefühl in ihm aus, das abhängig von seiner Erfahrung mit der Marke, positiv oder negativ sein kann. Gerade dann, wenn Sie Periodika, also wiederkehrende Broschüren wie beispielsweise eine Preisleiste erstellen, die viermal im Jahr produziert wird oder das Vereinsmagazin, das alle 6 Wochen erscheint, sollte man sich auf eine Gestaltungslinie einigen und diese durchhalten – damit der Leser „sein“ Magazin wiedererkennt und weiß, was ihn erwartet, damit er sich sicher fühlt und weiß, dass immer am Anfang die Leseransprache steht und am Ende das Kreuzworträtsel.

Wege, wie Sie Wiederkennung erreichen

Die Wiedererkennung spielt aber auch innerhalb eines Printprodukts eine Rolle. Speziell eine Broschüre sollten Sie so gestalten, dass optisch zweifelsfrei klar ist, dass die Inhalte zusammengehören. Dies sollte auch der Fall sein, wenn diese breit gefächert sind. Keine Sorge, es muss nicht zwingend jede Seite gleich aussehen. Aber der Gesamteindruck, der beim Betrachten entsteht, soll das Gefühl auslösen, dass hier eine in sich stimmige und runde Broschüre erstellt wurde. Sie erreichen das – genau, durch besagte Wiederholung. Verwenden Sie wiederkehrend
  • gleiche Schriften
  • gleiche Gestaltungselemente
  • gleiche Farben
  • gleiche Formen
  • gleiche Bildstile
Ein Tipp: Variieren Sie beim Gestalten Ihrer Broschüre ruhig Größe und Stand der Elemente oder Helligkeit und Menge der Farbe. Legen Sie aber trotzdem bestimmte Gestaltungselemente als Fixpunkte fest, die zwar leicht abgeändert werden dürfen, aber immer wieder auftauchen.

Sind Sie bereit für die Praxis?

Im Beispiel haben wir eine Broschüre erstellt, deren Seiten sehr ähnlich aussehen, da es um vergleichbare Inhalte geht. Auf zwei Seiten, also auf einer Doppelseite, wird jeweils ein Reiseziel vorgestellt, und zwar mit einem emotional ansprechenden Foto und mit immer gleich gestaffelten Textinformationen. Die Head, die Subhead, die Bildunterschrift, der Grundtext, die Zwischenüberschriften und der Steckbrief sind immer gleich aufgebaut. So weiß der Leser nach kurzem, wo er welche Informationen findet und wie diese aussehen.

4 Schritte zur Wiedererkennung

  • Erkennen Sie die positive Macht der Gewohnheit
  • Geben Sie die Chance auf Wiedererkennung
  • Geben Sie dem Leser das, was er erwartet
  • Verwenden Sie wiederkehrende Gestaltungselemente

Entdecken Sie den richtigen Blick auf die Doppelseite

Bei einem Magazin mit linken und rechten Seiten sollten Sie immer eine Doppelseite vor sich liegen haben, wenn Sie diese erstellen. Denn genau das betrachtet der Leser beziehungsweise potentielle Kunde ja auch wenn er das Magazin aufschlägt: Die Doppelseite. Sie dürfen mit dem Gefühl arbeiten, dass Sie bei einer Broschüre im Format DIN A4 eine Seite DIN A3 quer gestalten – dann gehen Sie die Sache richtig an. Übrigens trifft das auch zu, wenn links und rechts einzelne, nicht zusammengehörende Artikel platziert werden, auch dann muss die Doppelseite als Einheit funktionieren.

Der Weg zum Aufmacher

Der Beginn eines Artikels auf einer Doppelseite kann mit einem großen Bild eröffnet werden. Achten Sie daher bei der Erstellung Ihrer Broschüre ganz besonders auf die Bildaussage und auch auf die Qualität, denn damit steht und fällt der Erfolg, ob Sie das Interesse geweckt und den Leser bei seinen Emotionen gepackt haben. Dazu eine kurze Headline, der Weißraum tut sein übriges, und die Doppelseite ist als Artikelaufmacher hervorragend gelungen.

Wer weniger Platz zur Verfügung hat oder aus anderen Gründen bereits etwas Grundtext platzieren möchte, kann das genauso tun. Definieren Sie aber klar, wer hier der Hingucker ist – nämlich das Bild. Vermeiden Sie, wenn Sie Ihre Broschüre erstellen, dass bei einem zu kleinem Bild und einem zu großen Head schnell Konkurrenz entsteht, was den Leser verwirrt.

Mit Bildern berührt man schnell die Emotionen der Betrachter. Nutzen Sie diese Tatsache und gestalten Sie Ihre Broschüre mit hochwertigen, professionellen Bildern und Motiven. Erinnern Sie sich an unsere zwei Fragen zu Anfang: 1. Wer soll mein Produkt lesen?
2. Was möchte ich mit meinem Produkt erreichen?
Beantworten Sie die beiden Fragen durch ihre passende Bildauswahl. Die Art des Bildes, die Farben, die Motive, all das sollten Sie entsprechend Ihrer Zielgruppe und der gewünschten Wirkung auswählen. Wer den Vorteil von großen, ansprechenden emotionalen Bildern nutzt, tut gut daran, seine Broschüre randabfallend zu gestalten, das heißt dass die Bilder bis über den Rand hinaus platziert werden. Achten Sie darauf, dass die Bilder 3 Millimeter über den Rand hinausragen, sonst kann es Probleme im Druck beziehungsweise beim Beschneiden der Seiten geben.


Ein Tipp: Speziell bei Motiven von Himmel und Meer verstärkt der Einsatz von randabfallenden Bildern die Wirkung und unterstützt bei Ihrer Gestaltung die grenzenlose Weite, die man vermitteln möchte.

Die Folgeseiten des Artikels sind dann weniger bildlastig. Trotzdem sollten Sie bei der Erstellung Ihrer Broschüre auch dort mit Bildern arbeiten. Reine Textseiten ohne auflockernde Bilder, Grafiken oder andere Elemente laden weniger zum Lesen ein und versprühen den rauen Charme einer Buchstabenwüste und nicht den eines Magazins. Ausnahmen sind hier natürlich Doktorarbeiten oder ähnliches, wo es weniger um den Versuch geht, den Leser bei der Stange zu halten und ihn emotional zu binden.

Was Sie über die Bildmenge wissen sollten

Ein Anhaltspunkt: Je nach Größe der Bilder können Sie in Ihrer Broschüre eine DIN A4 Seite gerne mit 2-5 Bildern gestalten. Platzieren Sie die Bilder so, dass sie den Lesefluss nicht unterbrechen und das Auge des Lesers nicht zu oft über Bilder hinwegspringen muss. Berücksichtigt man diese Empfehlung für das Erstellen Ihrer Broschüre, landen die Bilder automatisch eher am Rand der Seite, und das ist gut so!

Ein Tipp zur Bildverteilung: Vermeiden Sie Treppenbildungen. Ein großes, ein mittleres und ein kleines Bild nebeneinander? Bitte nicht, außer es handelt sich um einen Produktkatalog eines Treppenbauers.

Warum Achsen den Leser beruhigen

Wenn Sie Ihre Broschüre erstellen, sorgen Sie unbedingt für optische Achsen. Das menschliche Auge sucht automatisch nach waagerechten und senkrechten Linien, an denen es sich festhalten und sich orientieren kann. Diese nicht gedruckten Linien können Sie entstehen lassen, indem Sie die Objekte beziehungsweise den Weißraum entsprechend platzieren. Senkrechte Achsen finden wir schnell durch die Textspalten; Liefern Sie dem Leser in Ihrer Gestaltung aber auch waagerechte Linien, indem Sie zum Beispiel mehrere Bildunterkanten auf der gleichen Höhe platzieren, die Oberkante von Headline und Grundtext gleichsetzen oder Infokästen und Bildinseln eine Linie bilden lassen.

Ein Tipp für Fortgeschrittene: Wer regelmäßig erscheinende Broschüren erstellt, sollte mit einem Gestaltungsraster arbeiten. Dabei wird die Seite mit horizontalen und vertikalen Linien unterteilt, woraus sich ein Rasterfeld ergibt. Mithilfe dieses Rasterfeldes, des sogenannten Gestaltungsrasters, werden die Seiten nach einem bestimmten Muster unterteilt, und die Elemente wie Texte, Bilder, Kästen andere Objekte können an diesem Raster ausgerichtet werden.

Wie Sie Bleiwüsten besiegen

Wenn Sie beim Erstellen Ihrer Broschüre merken, dass Sie viel Text unterzubringen und wenig Bildmaterial zur Verfügung haben, müssen Sie auf andere grafische Elemente zurückgreifen, damit der Text nicht zur Bleiwüste wird. Das können Linien, Rechtecke, farbig hinterlegte Informationen oder, wenn es sich anbietet, auch Zitate sein, die in großer Schrift oder farbig als Schmuck in die Gestaltung der Broschüre und des Magazins aufgenommen werden. Beachten Sie aber dabei, den Leser nicht zu überfordern. Immer dann, wenn seine Augen über mehrere Objekte hinwegspringen müssen, muss er seinen Lesefluss und somit seine Gedanken unterbrechen, was es zu vermeiden gilt.

Ein Tipp: Wenn Sie eine ganze Menge kleiner Bilder haben, können Sie in Ihrer Broschüre sogenannte Bilderinseln erstellen, bei denen mehrere Bilder nebeneinander und übereinander stehen. Somit laufen Sie nicht Gefahr, immer wieder den Lesefluss zu unterbrechen.

5 Dinge zur Gestaltung Ihrer Broschüre, auf die Sie achten müssen

  • Beurteilen Sie immer eine Doppelseite als Gesamtobjekt.
  • Platzieren Sie je nach Größe 2-5 Bilder pro DIN A4-Seite.
  • Vermeiden Sie Treppen.
  • Sorgen Sie für optische Achsen.
  • Vermeiden Sie Bleiwüsten.

Wie Sie dem Leser helfen, den Überblick zu behalten

Ab einer bestimmten Menge an Seiten sollten Sie dem Leser ein Inhaltsverzeichnis anbieten. Während das bei einem 8-Seiter eher albern erscheint, ergibt das bei 16 oder 20 Seiten durchaus Sinn. Bei Sonderfällen wie einer Hausarbeit oder einer Doktorarbeit sind Inhaltsverzeichnisse zwingend nötig. Das Verzeichnis gehört ganz nach vorne, muss aber nicht um jeden Preis auf der zweiten Seite stehen, sondern kann abhängig von der Gestaltung Ihrer Broschüre auch auf die dritte Seite platziert werden. Seitenzahlen gehören in jedes Magazin. Wenn Sie ein 6-seitiges Faltblatt drucken, kann bei der Gestaltung auch auf die Seitenangabe verzichtet werden. Bei Ihrer Broschüre sollte Sie aber in jedem Fall auftauchen. Wer es klassisch mag, setzt die Zahlen außen unten in 8-11 Punkt auf die Seite, aber auch oben außen sieht man sie häufig. Seitenzahlen können jedoch auch als schmückendes Element verwendet werden, dann macht man sie größer, vielleicht farbig oder unterstreicht sie mit einer Linie.

Ein Tipp: Beachten Sie bei der Erstellung Ihrer Broschüre, dass ungerade Seitenzahlen grundsätzlich rechts stehen, die geraden gehören auf die linke Seite. Wenn Sie planen, eine Broschüre mit größerem Umfang zu erstellen und bei uns, Printcarrier.com, drucken zu lassen, ist es wahrscheinlich, dass es innerhalb des Produkts auch Kategorien, sogenannte Ressorts gibt. Diese sind thematischer Natur und helfen bei der Orientierung des Lesers. Eine Fachzeitschrift zum Computer beispielsweise kann die Ressorts Hardware, Software, Testberichte und Leserbriefe aufweisen. Die Ressortbezeichnungen werden beim Gestalten Ihrer Broschüre am besten oben auf den Seiten platziert und dort in Kombination mit der Seitenzahl als lebende Kolumnentitel bezeichnet.

Färben Sie sich zum Erfolg

Farben sind ein wichtiges Gestaltungselement für Ihre Broschüre, denn sie haben immer eine Wirkung. Sie können uns reizen, uns beruhigen, sie können fröhlich wirken oder bedrückend. Was auch immer Sie versuchen, Sie kommen nicht umhin um die Wirkung, denn auch wenn Sie Ihr Magazin ganz ohne Farbe gestalten, würde das Papierweiß wirken.
Nutzen Sie für die Erstellung Ihrer Broschüre den der Farbe zu Ihrem Vorteil. Viele Unternehmen haben eine Farbe, mit der sie arbeiten – im Schriftzug, im Logo oder einfach in der Schrift. Falls das bei Ihnen der Fall ist, sollte diese Farbe auch unbedingt in Ihrem Magazin zu finden sein. Sie können beispielsweise die Headlines oder Teile davon einfärben, einen Text farbig hinterlegen oder mit grafischen Elementen wie farbigen Linien arbeiten. Achten Sie aber darauf, dass Sie Ihre Broschüre nicht zu bunt gestalten und sich verzetteln.

Das Farbgeheimnis: wenig Aufwand, viel Funktion

Ein Tipp: Erstellen Sie Ihre Broschüre so, dass der Leser durch Ihr Magazin geführt wird. Wenn im ersten Artikel der Infokasten blau hinterlegt ist, sollte er im zweiten Artikel auch blau hinterlegt sein – zumindest dann, wenn es sich um eine ähnliche Art von Information handelt. Wird im dritten Artikel auch mit einem Infokasten gearbeitet, der aber deutlich anderer Natur ist, weil es kein Steckbrief ist, sondern eine Quellenangabe oder die Übersicht von Websites, dann hinterlegen Sie ihn auch, aber in einer andere Farbe. So fungiert die Farbe als Leitsystem, und Sie vereinfachen den Überblick mit Ihrer Gestaltung. Der Leser findet spätestens im dritten Artikel den farbig hinterlegten Kasten ganz automatisch und weiß auch unbewusst, welche Informationen ihn erwarten, hier im Beispiel haben wir für unsere Broschüre einen Steckbrief erstellt, der in einem weiß-transparenten Kasten mit roter und schwarzer Schrift informiert. Diese Art von Wiedererkennung ist aber wie schon erwähnt nicht nur innerhalb einer Broschüre, sondern besonders auch bei regelmäßig erscheinenden Magazinen, den Periodika, relevant und beim Gestalten zu beachten.

Entdecken Sie die Wirkung der Farben

Wer keine Hausfarbe verwendet, darf beim Erstellen der Broschüre aus dem Vollen schöpfen und sich dabei ganz auf die Wirkung der Farben verlassen. Bedenken Sie wieder Ihre Zielgruppe und den gewünschten Effekt. In unserem Urlaubsmagazin sind Urlaubsfarben wie Blau, Rot und Gelb beliebt. Erinnern Sie sich bitte wieder an die beiden Eingangsfragen zur Zielgruppe und zur gewünschten Wirkung und betonen Sie mit der Farbwahl Ihre Antworten.

Tipp: Wenn Sie Ihre Broschüre erstellen, dann beachten Sie, dass ein Kriterium für die Farbwahl auch der Einsatz ist. Wenn Sie eine Farbe für die Headline benötigen, ist beispielsweise Gelb meist ein schlechter Kollege, da je nach Papierfärbung der Kontrast zwischen Schrift und Papier zu gering ist. Hier kann das Gelb noch so viel Sonne in die Gestaltung Ihrer Broschüre bringen und noch so gut passen – Sie sollten trotzdem nichts tun, was die Lesbarkeit erschweren würde. Auch eine Texthinterlegung in blau beispielsweise erinnert zwar an das endlose Meer, ist aber je nach Farbton häufig zu dunkel. Also: Lesbarkeit geht vor Farbwirkung.

  • Rot steht für Wärme, Liebe, Leidenschaft, Eifersucht, Blut, Aggression
  • Blau steht für Treue, Göttlichkeit, Ferne, Himmel, Wasser, Kälte, Melancholie
  • Grün steht für Hoffnung, Leben, Gesundheit, Fruchbarkeit, Faulheit, Gift
  • Gelb steht für Leuchtkraft, Sonne, Wärme, Verstand, Feigheit, Neid
  • Orange steht für Wärme, Freude, Geselligkeit, Fröhlichkeit, Billigkeit, Lautstärke
  • Violett steht für Entspannung, Gelassenheit, Mystik, Herzlichkeit, Ruhe, Finsternis, Aberglaube, Tod, Einsamkeit
  • Braun steht für Gemütlichkeit, Erde, Naturverbundenheit, Dreck, Faulheit
  • Schwarz steht für Eleganz, Eindeutigkeit, Klarheit, Tod, Finsternis, Trauer
  • Weiß steht für Reinheit, Sauberkeit, Unschuld, Ehrlichkeit, Leere, Sterilität

Die besten Methoden, um zur passenden Farbe zu finden

Wenn Sie ein bildlastiges Magazin gestalten und mit großen, farbig starken Hingucker-Bildern arbeiten, gibt es einen hervorragenden Trick, um eine Farbe für den Text zu finden: Sie analysieren das Bild und verwenden die Hauptfarbe oder auch die Haupt- und eine weitere, im Bild vorherrschende Farbe. Das geht recht einfach, in dem Sie in einer Bildbearbeitungssoftware die Auflösung des Bildes so stark heruntersetzen und dann die Darstellung vergrößern, dass es nur noch aus riesig großen Pixeln besteht. Alternativ verwendet man den Filter Mosaik.

Wer sich scheut für die Erstellung seiner Broschüre, eine Bildbearbeitungssoftware einzusetzen oder gerade keine zur Hand hat, darf auch einfach mal die Augen leicht zukneifen und mit einem etwas größerem Abstand das Bild betrachten. Auch dabei müssten Sie einen Eindruck von der Farbe oder dem Ton erhalten, der im Bild vorherrscht. Einige Layoutprogramme bieten eine Pipette an, mit der Sie direkt im Layout auf die Bildstelle klicken und so die entsprechende Farbe aus dem Bild entnehmen. Wenn Sie bei der Erstellung Ihrer Broschüre diesen Weg der Farbfindung gehen, können Sie auch pro Aufmacherbild und somit pro Artikel die Farbe wechseln. Hauptsache, Sie verlieren das Leitsystem Farbe nicht aus dem Kopf. Bleiben Sie also beispielsweise dabei, die Headline oder den Infokasten oder die Randbemerkung immer farbig zu machen – die Farbe selbst kann wechseln, ohne dass der Überblick und die Wiedererkennung darunter leidet.

Wie Sie das Zuviel verhindern

Tipp: Kombinieren Sie nicht zu viele reine Farben miteinander. Ein Rot, Grün und Blau in seiner reinen Form darf man dann verwenden, wenn es um ein sehr buntes oder kindliches Thema geht. In allen anderen Fällen sollten Sie sich beim Erstellen Ihrer Broschüre auf eine reine Farbe wie beispielsweise das Grün konzentrieren und die anderen Farben als Untermalung sehen. Wenn Sie gerne das Rot und das Gelb verwenden möchten, dann schwächen Sie doch eine der beiden Farben ab; auch dadurch wird etwas Kontrast und Stärke aus der Kombination genommen. Geben Sie einer Farbe den ersten Platz, die anderen können ergänzen.

5 Schritte, mit der Sie jede Gestaltung optimal färben

  • Verwenden Sie – falls vorhanden – die Hausfarbe des Unternehmens in der Erstellung Ihrer Broschüre.
  • Geben Sie einer Farbe den Vorzug; die anderen Farben sind nur Ersatzspieler.
  • Beachten Sie die Wirkung der Farben und gleichen Sie diese mit Ihrer gewünschten Außenwirkung ab.
  • Verwenden Sie die in einem Bild vorherrschende Farbe.
  • Schwächen Sie beim Gestalten die Farben mit Weiß ab, um nicht zu bunt zu werden.

Information, Gliederung, Wirkung: Das alles schafft Schrift

Texte sind nicht nur eine Methode der Informationsweitergabe – mit der Schrift, die Sie dafür wählen, beziehen Sie Stellung. Ähnlich wie bei der Farbe gibt es auch hier nicht die Möglichkeit, die Wirkung zu vermeiden – egal, zu welcher Schrift Sie greifen, Sie hinterlassen damit immer einen bestimmten Eindruck. Das Erstellen einer Broschüre ist ein umfangreiches Unterfangen. Die Texte der Artikel bestehen aus mehreren Informationsarten wie Headline, manchmal auch eine kleine Headline darüber oder darunter, häufig ein Vorspann, ein Grundtext, Zwischenüberschriften (damit das Auge ein paar Inseln hat, zu denen es springen kann), Bildunterschriften, manchmal auch noch Zusatzinfos wie Kästen und andere Elemente. Es gibt also eine Menge verschiedener Textarten mit denen Sie Ihre Broschüre gestalten können, und somit wird auch gerne mal mit mehreren Schriften gearbeitet. Das ist auch absolut in Ordnung, solange Sie es nicht übertreiben. Bei der Erstellung von Broschüren sind im Prinzip für die Artikel ein bis zwei Schriften ausreichend, für die Headline dürfte auch eine dritte ins Spiel kommen.

Wie Sie mit einer Schriftfamilie professionell gestalten

Wenn Sie Ihre Broschüre erstellen und Sie eine Schrift als Grundschrift auswählen, ist es ganz wichtig, dass mehrere Schnitte vorhanden sind. Sie entscheiden sich für die Source Sans Pro? Hervorragende Wahl, sie hat nämlich ganze zwölf Schnitte. So können Sie die Headline in einem anderen Schnitt setzen als den Vorspann. Gestalten Sie für Ihre Broschüren zusätzlich die Zwischenüberschriften halbfett und die Bildunterschriften kursiv. Haben Sie sehr lange Überschriften? Dann ist es prima, wenn Sie für diese auch eine schmale, also einen condensed-Schnitt auswählen. Sie bekommen auf diese Art und Weise Abwechslung in die Gestaltung, gleichzeitig garantieren Ihnen aber die Schnitte aus einer Schriftfamilie die absolute Harmonie innerhalb der Texte.

Auch bei der Verwendung der Schriften schaffen Sie ein System, das den Leser durch Ihre Texte leiten soll. Speziell bei der Gestaltung von wiederkehrenden Broschüren, aber letztlich auch bei Doktorarbeiten sollte sich der Leser darauf verlassen können, dass die gleiche Art von Information auch gleich formatiert wird. Eine Selbstverständlichkeit bei wissenschaftlichen Arbeiten und zugehörigen Fußnoten – Sie kennen sicher alle die automatische Formatierung von Word, die man auf den ersten Blick erkennt. Bei der Erstellung einer Broschüre schaffen Sie Ihr eigenes Leitsystem, wie wir es bereits bei den Farben angesprochen haben. Zeichnen Sie also alle Vorspänne, alle Bildunterschriften und alle Grundtexte mit der gleichen Schrift aus. Soll sich vielleicht ein Artikel aus inhaltlichen Gründen optisch abheben, dann bestätigen Ausnahmen die Regel und sie können eine andere Schrift für die Erstellung Ihrer Broschüre nutzen.

Lesbare Texte: So wichtig ist die Schrift in Ihrem Magazin

Wenn Sie Ihre Broschüre erstellen, erwartet Sie im letzten Schritt noch die Aufgabe, die Schrift nach ihrer Wirkung auszuwählen. Hier unterscheiden wir zunächst zwischen der Standardschrift für den Grundtext und der Hinguckerschrift für die anderen Punkte. Besonders beim Gestalten von Broschüren sprechen wir über größere Textmengen. Je größer die Textmenge, umso wichtiger die Lesbarkeit. Der Leser soll ja nicht nach drei oder vier Zeilen den Spaß am Lesen verlieren. Und tatsächlich ist es so, dass Interesse und Lesbarkeit eng miteinander verknüpft sind. Häufig legen wir Printprodukte deswegen beiseite oder verlassen Websites, weil die Lesbarkeit nicht optimal ist. Wir selbst denken aber, dass uns der Inhalt nicht oder nicht genug interessiert, was gar nicht der Fall ist. Der gleiche Inhalt, anders gestaltet, könnte größeres Interesse wecken. Bedenken Sie dies bei der Wahl für die Grundschrift. Häufig ist hier der Griff zu einer modernen, serifenlosen und zeitlosen Schrift der richtige, aber auch Schriften mit Serifen können sich für das Gestalten der Broschüren gut eignen. In jedem Fall muss das Schriftbild offen und klar sein, keine Verschnörkelungen, keine Spielereien, denn gerade in kleinen Größen wäre das ein Eigentor.

Das Schriftgeheimnis: Die Wirkung machts

Die zweite – oder auch dritte – Schrift darf dann für die Überschriften eingesetzt werden. Hier dürfen Sie auch ruhig zu Ungewöhnlichem greifen, und vor allem müssen Sie hier nicht so streng sein, was die Lesbarkeit anbelangt – Überschriften sind in der Regel recht groß gesetzt, und in großen Schriftgraden lassen sich auch Zierschriften oder andere ungewöhnliche Schriften einigermaßen lesen. Achten Sie hier aber unbedingt auf die Wirkung der Schrift und darauf, ob die Schrift auch die Wirkung ausstrahlt, die Sie mit der Erstellung Ihrer Broschüre erreichen möchten. Denken Sie wieder an die beiden Fragen beziehungsweise Antworten, die wir zu Anfang gestellt haben. Wen wollen Sie erreichen, und was wollen Sie vermitteln? Eine Broschüre über Urlaub, Ferien, Sonne und Strand? Dann bitte etwas Sonniges, Fröhliches und Unbeschwertes, etwas, was schwungvoll daherkommt. Für den Geschäftsbericht sollten wir aber zum Beispiel nicht allzu unkonventionell schwingen; hier würden wir statt mit einer Handschrift oder Schreibschrift eher mit einem etwas konservativerem Charakter gestalten, der als Headline aber trotzdem durchaus etwas ungewöhnlicher sein kann.

5 Schritte mit dem Erfolgsgarant Schrift: So geht’s.

  • Setzen Sie innerhalb eines Artikels maximal zwei verschiedene Schriften ein.
  • Verwenden Sie für den Hauptext eine Schrift mit mehreren Schnitten.

Wie Sie einen mitreißenden Umschlag für Ihre Broschüre gestalten

Die Macht der Titelseite: Bilder verkaufen

Erstellen Sie die Titelseite Ihrer Broschüre zum Schluss. Die Gestaltungslinie steht dann bereits und Sie wissen, welche Schriften und welche Elemente Sie beim Gestalten verwendet haben. Jetzt wird der Titel stimmig zum Innenteil gestaltet, also mit den gleichen Elementen. Allerdings gelten für den Titel einer Broschüre noch ein paar spezielle Regeln. Fassen wir kurz zusammen, was wir mit dem Titel erreichen möchten: Wir möchten mit der Gestaltung das Interesse wecken, neugierig machen, ansprechend wirken. Das möchten wir mit der Abizeitung, mit der Doktorarbeit, mit unserer Reisebroschüre, das möchten wir auch mit dem Geschäftsbericht oder der Preisliste. Der Titel soll also ein sympathischer und Interesse weckender Hingucker werden. Das erreichen wir, indem wir in jedem Fall großzügig gestalten, mit wenig Text, dafür mit vielen Hinguckerelementen.

Entdecken Sie das Geheimnis von Porträts

Der Titel beziehungsweise der Name der Zeitschrift, der Broschüre, des Geschäftsberichts oder der Abizeitung gehört in der Regel in den oberen Teil der Titelseite. Zusatzinfos wie Ausgabe, Reihe, Unternehmen etc. müssen auch noch Platz haben. Dann folgt das schmückende Bild. Bei einem Großteil der bekannten Titelseiten wird mit Bildern gearbeitet, und bei den meisten handelt es sich um Porträts. Ein Bildersucheintrag in Google mit „Titelseite Magazin“ bringt fast nur Cover mit Gesichtern. Das liegt daran, dass Gesichter Emotionen bei uns auslösen, wenn wir sie betrachten. Dazu werden meist ein, zwei Worte kombiniert oder ein sehr kurzer Satz beziehungsweise eine Aussage.
Letztlich sollten Sie den Bildinhalt in Ihrer Gestaltung Ihrer Broschüre aber vom Thema abhängig machen. In unserem Beispiel kann das Bild ein weiteres Urlaubsjuwel sein, ein weiterer Strand, eine weitere Insel, die professionell und ansprechend fotografiert ist.

Was muss noch auf den Titel?

Weitere Inhalte dürfen auf dem Titel auch gerne noch angerissen werden. Gerade bei umfangreicheren Magazinen dürfen Sie hier in der Gestaltung noch drei oder vier andere Artikel beziehungsweise Themen ankündigen. Die Leser wollen wissen, was Sie erwartet, und das erfahren sie am besten, wenn es auf dem Titel zu sehen ist. Auch ein paar weitere, kleinere Bilder sind links, rechts oder am unteren Rand gut aufgehoben. Achten Sie beim Erstellen Ihrer Broschüre darauf, dass Sie nicht zu kleinteilig werden, denn das verwässert die Wirkung des Blickfangs. Also: ein großer und eventuell noch zwei oder drei kleinere Knaller auf den Titel, mehr nicht. In unserem Beispiele der Reisebroschüre, die wir mit 24 Seiten gestalten, geht es ausschließlich um das eine Thema, was angerissen wird – viel mehr ist an Information hier nicht nötig.

Arbeitet man ohne Bild, weil das der Wunsch ist oder weil tatsächlich kein ansprechendes Bildmaterial zur Verfügung steht, sollte man mit kurzen und knappen Texten arbeiten. Lassen Sie dann den Text als Blickfang fungieren, indem Sie ihn in Ihrer Gestaltung der Broschüre groß und stark genug platzieren.

Wie Sie mit der Rückseite Geld verdienen

Die Rückseite der Broschüre ist ganz nach belieben zu erstellen. Wenn Sie Glück haben, finden Sie einen Anzeigenkunden, der die Seite bucht und monetär belohnt, dass seine Werbung dort zu sehen ist. Sie können aber auch eine Anzeige in eigener Sache platzieren oder für Ihre nächste Ausgabe werben. Speziell bei Broschüren ist es nicht üblich, Impressumsangaben auf die Rückseite zu stellen. Die gehören auf eine der Innenseiten. Welche Informationen im Impressum aufgeführt sein müssen, ist vom Bundesland abhängig. Jedes Bundesland hat sein eigenes Landespressegesetz. Informieren Sie sich also unbedingt genau, was in Ihrem Bundesland zu den Pflichtangaben gehört, während Sie Ihre Broschüre erstellen. In der Regel sind es der Name oder die Firma und die Anschrift des Verlags, Verfassers oder Herausgebers sowie der Name der Druckerei. Je nach Art des Printmediums kann es aber durchaus sinnvoll sein, noch mehr Angaben unterzubringen wie zum Beispiel die der beteiligten Redakteure oder Daten der Anzeigenabteilung.

Fehlt nur noch der Druck!

Schicken Sie die Daten los!

Ist das Layouten erfolgreich abgeschlossen und sind Sie mit der Gestaltung Ihrer Broschüre zufrieden, können Sie Ihre Daten an uns, Printcarrier.com, übertragen. Der Transfer erfolgt am besten im PDF Format, in das sich mittlerweile aus nahezu jedem Programm exportieren lässt. Sie haben – aus technischer Sicht – beim Gestalten im Layoutprogramm mit Einzelseiten gearbeitet, also jede linke und jede rechte Seite ist eine Einzelseite. Genau so benötigen wir auch die Daten von Ihnen. Das korrekte Anordnen der Seiten übernehmen wir dann für Sie. Wenn Sie sich für die Klebebindung entschieden haben, gibt es eine Ausnahme zu beachten: Der Umschlag ist hier als Doppelseite inklusive Rückenbreite zu sehen. Für die erste Datei wird die Rückseite - also die letzte Seite - (U4) links, die Titelseite - oder erste Seite - (U1) rechts im Dokument gesetzt. Bei der zweiten Datei die Umschlagseite 2 (U2) links platzieren, die vorletzte Seite des Umschlags (U3) rechts. Den Innenteil schicken Sie uns dann bitte als Einzelseiten.

Auf dem Weg zum Erfolg: Das passende Papier für jedes Produkt

Bevor bei Printcarrier.com die Maschinen anrollen, dürfen Sie sich noch für ein Papier entscheiden. Das Besondere bei der Broschürengestaltung ist, dass man problemlos für Titelseite und Rückseite ein anderes, in der Regel stärkeres Papier verwenden kann als für die Innenseiten. Das ist üblich und auch empfehlenswert, damit der Umschlag nicht so leicht verknickt. Wir von Printcarrier.com bieten bereits ausgewählte Kombinationen an wie zum Beispiel den Druck der Innenseiten auf 135 Gramm mattem Papier und den Umschlag in 250 Gramm auf glänzendem Papier. Abhängig von der Bindung – zum Beispiel bei der Spiralbindung – bieten wir auch folienkaschierte Umschläge, die nochmal eine deutlich bessere Haltbarkeit aufweisen. Wählen Sie also für Ihr Produkt und dessen Einsatz das optimale Papier!

Genießen Sie die Wirkung Ihrer Broschüre!

Jetzt wünschen wir Ihnen viel Erfolg bei der Erstellung Ihrer Broschüre! Wir hoffen, dass Sie Ihr Magazin mithilfe unserer Anleitung ganz nach Ihren Wünschen optimal gestalten können und Sie es nach dem Druck bei uns von Printcarrier.com dort verteilen können, wo es möglichst viele Kunden und Leser erfreut.



Produktvielfalt auf einen Blick!




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