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Briefpapier gestalten - So schön können DIN Normen sein!

Die Grundlagen zur Gestaltung von Briefpapier

Während Flyer, Plakate und Broschüren dafür gedacht sind Aufmerksamkeit beim Kunden zu generieren, ist das Briefpapier das klassische Instrument, um mit Geschäftspartnern und Kunden zu kommunizieren. Ob Sie Produkte oder Leistungen in Rechnung stellen möchten, den Kunden über Veranstaltungen informieren, zu Präsentationen einladen oder aus anderen Gründen schriftlich Kontakt mit ihm aufnehmen möchten – gestalten Sie für diese Zwecke Ihren Briefbogen, der Sie und Ihr Unternehmen repräsentiert.

InDesign, Scribus und Photoshop: Diese Software ist sinnvoll

Der Briefbogen wird in der Regel einseitig gestaltet, mit begrenztem Umfang. Trotzdem sind Sie mit professioneller Software besser bedient als mit Textverarbeitungsprogrammen wie Microsoft Word. So erlaubt Adobe InDesign eine komfortable und professionelle Gestaltung Ihres Briefpapiers, und auch Scribus ermöglicht eine angenehme Arbeit. Falls Sie Bilder in Ihrer Gestaltung verwenden möchten und diese nachbearbeitet werden müssen, greifen Sie am besten zu GIMP oder Adobe Photoshop; für eventuell anfallende aufwendige Grafikarbeiten ist Adobe Illustrator der richtige Partner.

Vorgestellt: Die Formate

Das klassische Briefpapier besteht aus einem Bogen im Format DIN A4, das mit Informationen wie einem Rundmailing, einer Produktübersicht, zur Fakturierung oder eben mit Rechnungsdaten beschriftet wird. Auch wenn das Format DIN A4 der Standard ist und wir uns an dieser Stelle mit der Gestaltung von Briefpapier dieses Formats beschäftigen, dürfen diejenigen, die sich nicht zwingend mit Geschäftspapier befassen, auch über ein kleineres Format nachdenken. Printcarrier.com bietet nämlich auch das Format DIN A5 an. Übrigens sind die sogenannten Briefbegleiter ebenfalls eine schöne Sache – wer nur kurze Grüße oder eine Einladung verschicken möchte, kann einen solchen Begleiter im DIN lang-Format versenden oder ihn einem Briefpapier beilegen.

Wo kommt das Briefpapier zum Einsatz?

Das Briefpapier ist kein klassisches Werbemittel. Wir müssen uns also nicht mühen, den Leser und seine Blicke mit vielen Hinguckerelementen auf der Straße einzufangen, wir müssen nicht um seine Aufmerksamkeit buhlen – Ihre Werbung beziehungsweise Ihre Informationen auf dem Briefbogen haben den unschlagbaren Vorteil, dass sie bereits im Briefkasten liegen und somit direkt in die Hände des Empfängers gelangen. Wir gestalten das Briefpapier daher ansprechend, professionell und mit Wiedererkennungswert. Ganz im Gegensatz zu anderen Werbemitteln, die wir laut und mit Blickfang gestalten, wie beispielsweise beim Druck von Plakaten oder wenn wir Faltblätter drucken.

Ein Tipp: Häufig sind Sie selbst Ihr bester Ratgeber: Fragen Sie sich einfach, was Sie am meisten schätzen, wenn Sie einen Infobrief oder eine Rechnung erhalten und gestalten Sie Ihr Briefpapier entsprechend: Zunächst sicherlich die ganz klare Wiedererkennung des Unternehmens, dann eine deutliche Produktbezeichnung, um auf einen Blick zu erkennen, um was es geht und bei Rechnungen, was man bezahlen soll; für letzteres eine deutliche Kennzeichnung der Rechnungsnummer, weil man diese ja immer angeben muss. Mehr braucht es nicht, um den Empfänger fröhlich zu stimmen, wenn das überhaupt mit einer Rechnung möglich ist.

Platzierung, Abstände und Inhalte sind das A und O für erfolgreich gestaltetes Briefpapier

Vier Punkte, die auf Ihr selbst gestaltetes Briefpapier müssen

Die Inhalte, die Sie auf Ihrem Briefbogen unterbringen sollten, sind natürlich abhängig davon, ob Sie einen Geschäftsbogen gestalten möchten oder ob er lediglich private Zwecke erfüllen soll. Für das geschäftliche Briefpapier gibt es bestimmte Pflichtangaben, die Sie auf jeden Fall bei der Gestaltung beachten sollten. Zu den Angaben zählen:

    1. Die Anschrift des Empfängers, die in der Regel später eingedruckt wird
    2. Ihre Daten wie Name, Unternehmensname, Anschrift
    3. Weitere Informationen wie Ihre Telefonnummer, Ihre E-Mail-Adresse, das Datum etc.
    4. Eventuell weitere Angaben wie Ihr Zeichen oder die Abteilung.

Weniger Pflicht denn vielmehr die Kür sind Angaben, die dem Empfänger das Leben erleichtern. So sollte der er natürlich auf jeder Rechnung auch Ihre Bankverbindung, also IBAN und BIC finden. Im Beispiel eines Autohauses sind die vier Punkte aufgezeigt.

Nötige und unnötige Angaben

Zudem gibt es weitere Vorgaben darüber, was Sie – abhängig von der Art Ihres Unternehmens – platzieren müssen, wenn Sie Ihr Briefpapier gestalten.

  • Bei Einzelunternehmen, die nicht im Handelsregister eingetragen sind, muss der Briefbogen Vor- und Nachname des Unternehmers enthalten.
  • Im Handelsregister eingetragene Einzelunternehmen müssen zudem den Firmennamen mit der Rechtsform sowie Ort, Registernummer, und Registergericht enthalten. Alternativ kann auch die Steuer- oder Umsatzsteuernummer angegeben werden.
  • Bei einer GmbH müssen Firmenname, Rechtsform, Sitz, Registernummer und Registergericht und nicht zuletzt Vor- und Nachname aller Geschäftsführer zu lesen sein.
  • Selbstverständlich sollten Sie beim Gestalten des Briefpapiers auch – falls vorhanden – Ihr Logo, ihren Slogan oder andere, für Ihr Unternehmen kennzeichnende Gestaltungselemente unterbringen.?

Worauf Sie bei Ihrem privaten Briefbogen achten müssen

Wer sein Briefpapier gestaltet, das ausschließlich privat genutzt wird, kann natürlich selbst entscheiden, welche Informationen er auf dem Bogen platzieren möchte. Trotzdem sollten Sie sich auch bei der privaten Gestaltung überlegen, was den Briefbogen beim Empfänger erwartet und vor allem, wie das Briefpapier zum Empfänger gelangt. Wenn wir davon ausgehen, dass auch das privat genutzte Schreibpapiers mit der Post versendet werden soll und eventuell auch vom Empfänger abgeheftet wird, erleichtern Sie diese Arbeit, indem Sie sich auch hier beim Gestalten des Briefpapiers an die DIN-Vorgaben halten.

Die Geheimnisse der DIN-Normen: So setzen Sie die Vorgaben richtig um

Beim Erstellen Ihres Briefpapiers gibt es verhältnismäßig viele Vorgaben, was die Platzierung und die Aufteilung anbelangt. Das Standardformat ist das Format DIN A4 mit einer Breite von 210 mm und einer Höhe von 297 mm, festgelegt in der DIN 5008.
Auch im digitalen Zeitalter bekommen wir Rechnungen, Informationen, Anschreiben und andere Mitteilungen auf Papier. All die Briefe, die wir behalten, werden nach wie vor gelocht und in einem standardisierten Ordner abgeheftet. Sie kennen das sicher selbst: wenn sich auf dem A4 Bogen bereits eine Marke befindet, mit der Sie das Schreiben schnell abheften können, erfreut das jeden Empfänger. Genauso selbstverständlich ist aber auch, dass die Angaben zum Empfänger in einem Fensterumschlag gut zu sehen sind, gleichzeitig aber nichts von der Korrespondenz zu lesen ist. Sie sehen also, dass die Gestaltung des Briefbogens verhältnismäßig strukturiert ist und hier wenig Spielraum bleibt, welche Elemente an welche Stellen zu platzieren sind.

Was jeder über den Briefkopf wissen sollte

Beginnen wir beim Erstellen des Briefpapiers mit den einzelnen Elementen und der Platzierung. In der DIN 5008 fest vorgegeben ist am linken Rand ein senkrechter freier Streifen mit einer Breite von 20 mm. Sie sollten diese 20 mm deswegen freilassen, weil wir davon ausgehen, dass der Empfänger den Bogen locht. Danach beginnt das Feld, in das später der Absender hinein gedruckt wird. Dieses Absenderfeld ist in der Regel 85 mm breit, beginnt von oben auf 45 mm und hat selbst eine Höhe von 45 mm. Innerhalb des Feldes steht an der oberen Kante in kleiner Schrift der Absender mit Name, Straße und Ort. Rechts daneben ist optional Platz für weitere Anmerkungen. Unter dem Absenderfeld können Sie weitere Angaben wie Ihr Zeichen, das Datum und ähnliches platzieren, wenn Sie Ihr Briefpapier gestalten. ?Bei Geschäftspapier sieht man häufig die Angabe eines Betreffs. Diese Zeile wird mit ihrer Oberkante auf 114 mm eingefügt. So richtig los geht es dann mit Ihrem Text oder Ihrer Ansprache auf 127 mm von oben. Wer sein Briefpapier für den privaten Gebrauch gestaltet, darf diese Angaben getrost etwas lockerer sehen.

Sind Sie bereit, Rechnungen zu stellen?

Weitere Angaben wie die Bankverbindungen und Angaben zum Unternehmen können Sie entweder am rechten oder am unteren Rand unterbringen. Nicht jede Post, die Sie verschicken, ist eine Rechnung? Dann haben Sie zwei Möglichkeiten: Sie können ein Briefpapier gestalten, bei dem die Angaben zur Bankverbindung rechts oder unten stehen und diesen für jede Art der Korrespondenz verwenden, auch wenn es keine Rechnung ist. Die zweite Möglichkeit ist, zwei verschiedene Varianten von Briefpapier zu gestalten: Auf einer Variante sind die Angaben zur Bankverbindung enthalten, auf der zweiten Variante nicht, und je nach Inhalt verwenden Sie den entsprechenden Briefbogen. Die Entscheidung ist Geschmackssache, aber in der Regel fühlt sich niemand belästigt, wenn er Infopost mit Angaben zur Bankverbindung erhält – wer die Angaben nicht benötigt, kann Sie ja einfach ignorieren.
Ob diese Angaben also nun rechts oder unten stehen, ist Ihnen überlassen und von der restlichen Gestaltung Ihres Briefbogens abhängig. Im Beispiel des Steuerberaters stehen die Angaben am unteren Rand; am rechten Rand wären sie aber auch gut untergebracht, da sie eine höhere Aufmerksamkeit generiert.

Ein Tipp zur Gestaltung von Briefpapier: Wenn Sie sich für den unteren Rand entscheiden, sollten Sie den Text in drei Blöcke aufteilen, da sonst der Überblick verloren geht. Wenn Sie Ihren Briefbogen so gestalten, dass Sie die Daten rechts platzieren, dann unterteilen Sie auch hier in Informationsblöcke, indem Sie die Daten grüppchenweise mit ganzen oder halben Leerzeilen voneinander trennen. Solche Informationshäppchen erleichtern das Finden und Aufnehmen der Daten. In unserem Beispiel des Autohändlers sind die Informationsgruppen zudem noch mit einer Linie optisch voneinander getrennt, was ein bisschen Farbe ins Spiel bringt.

Möchten Sie zufriedene Kunden? Liefern Sie ihnen Lochmarken!

Wenn Sie dem Kunden mit Ihrem selbst gestalteten Briefpapier eine Freude machen möchten, dann platzieren Sie für Ihn doch eine Lochmarke. Denn dann kann er ganze ohne Knicken auch mit der einfachen Ausgabe des Lochers die Löcher stanzen. Die Lochmarke muss selbstredend in die Mitte der Seite gestellt werden und wird somit auf einen y-Wert von 148,5 Millimeter platziert. Eine kleine, feine Linie in 0,3 pt reicht völlig.
Zudem gibt es noch zwei Falzmarken; auch die sind optional und erleichtern in diesem Fall aber Ihnen und nicht dem Kunden die Arbeit. Wer also viele Rechnungen oder Anschreiben zu verschicken hat und diese händisch in einen DIN-Lang-Umschlag eintüten muss, tut sich selbst einen Gefallen, wenn er Unterstützung in Form einer dünnen Linie erhält, die er bei der Erstellung von Briefpapier mit einfügt. Die erste Linie wird auf y105 mm platziert, die zweite auf y201 mm.

Sind Sie bereit, sich zu präsentieren?

Jetzt fängt die Gestaltung an

Tja, und wo darf man nun kreativ sein? Auf dem klassischen Briefpapier sind die Freiräume dafür in der Tat relativ begrenzt, aber dennoch vorhanden! Am oberen Rand beziehungsweise je nach Aufteilung am rechten oder am unteren Rand ist Platz, wobei sich der Bereich oben für die Eigendarstellung am besten eignet. Mit einer maximalen Höhe von 45 Millimetern bietet er in Ihrer Gestaltung Raum für Ihr Logo, Ihren Schriftzug, Ihren Slogan oder für andere grafische Elemente. Lassen Sie aber noch genug Luft, damit der Betrachter nicht vom Briefkopf erschlagen wird. Was Sie bei der Gestaltung Ihres Briefpapiers beachten müssen, ist, dass Briefe kein Medium sind, bei dem Sie einen Hingucker in Form einer Riesenschrift platzieren. Bilder sind bei diesem Druckprodukt ebenfalls kein geeignetes Gestaltungsmittel. Beschränken Sie sich also auf eine Hinguckerschrift beziehungsweise auf den Unternehmensnamen. Unser Steuerbüro wirbt mit einem klassischen, eher konservativen Logo und zwei verschiedenen Schriftschnitten als Schriftzug.

Was ist mit der Hausschrift?

Sie wissen nun, wo Sie die Elemente platzieren, aber noch nicht, wie sie aussehen sollen? Gut, beginnen wir mit den Standards. Gibt es eine Schrift, die Ihr Unternehmen immer wieder verwendet? Oder gibt es vielleicht sogar eine offizielle Hausschrift? Dann sollte die in jedem Fall bei der Gestaltung Ihres Briefpapiers verwendet werden. Falls es sich um eine gut leserliche, klassische Schrift handelt, dürfen Sie diese auch gerne für die Absenderzeile im Adressfeld und für alle anderen Angaben beziehungsweise für den Infotext selbst verwenden, den Sie dann eindrucken. Wer aber als Hausschrift eine ungewöhnliche Schreibschrift oder eine andere Schrift, die in kleinen Größen nicht gut lesbar ist, verwendet, der sollte bei der Gestaltung des Briefpapiers eine zweite Schrift hinzufügen. Immerhin wird beim Briefpapier mit teilweise sehr kleiner Schriftgröße gearbeitet, und da ist gute Lesbarkeit wichtig.

So knacken Sie die Schrift-Fragen

Wer bisher ohne Hausschrift aufgetreten ist, darf sich aus der großen Schriftkiste etwas aussuchen. Bedenken Sie aber zwei Punkte, wenn Sie hineingreifen:

    1. Ist die Schrift in der Größe, in der ich sie benötige, auch angenehm lesbar?
    2. Passt die Schrift zu mir und zu meinem Unternehmen beziehungsweise zu meinem Produkt?

Während sich die erste Frage relativ leicht beantworten lässt, indem man die Schrift einfach austestet und eventuell in der jeweiligen Größe einen Briefbogen auf dem heimischen Drucker ausdruckt, ist die Beantwortung der zweiten Frage etwas komplexer. Hier sollten Sie sich – falls noch nicht geschehen – Gedanken über sich, Ihr Unternehmen und Ihre Produkte machen und definieren, wie Sie gesehen werden und welchen Eindruck Sie hinterlassen möchten. Farbe, Schrift und andere Elemente sorgen gemeinsam für diesen Eindruck, und Sie sind, während Sie Ihr Briefpapier gestalten, der kreative Kopf. Sie steuern mit den grafischen Elementen, was der Kunde für einen Eindruck von Ihnen bekommt. Die von Ihnen gewählte Schrift ist ein elementarer Teil davon. Beschreiben Sie sich und Ihr Unternehmen also mit einigen Worten wie zum Beispiel modern, zuvorkommend, individuell, freundlich, gemütlich, professionell, sportlich, erholsam und so weiter. Solche Eigenschaften können Sie auch Schriften zuordnen. Wenn Sie mit Ihrer Selbstbeschreibung fertig sind, suchen Sie auf einer Schriftseite Ihrer Wahl oder auf Ihrem Rechner eine Schrift heraus, der Sie die gleichen oder zumindest ähnlichen Wirkungen nachsagen würden und fügen diese auf Ihrem Briefpapier ein. Beispielsweise wirken Hand- und Schreibschriften häufig individuell, und die serifenlosen Schriften haben eine moderne Wirkung; Kursive Schriften sind häufig dynamisch und sportlich, und dicke Strichstärken wirken stabil und verlässlich. Für ein Autohaus beispielsweise darf es auch etwas sein, bei der die Rundungen betont werden. Die Schrift für das Beispiel unseres verspielten Grafikers darf ruhig auch etwas ungewöhnlicher sein, solange sie noch gut lesbar ist.

Wie Sie Konkurrenz vermeiden

Wenn Sie beim Gestalten Ihres Briefpapiers mehr als eine Schrift verwenden möchten, also beispielsweise eine etwas ungewöhnlichere für Ihren Schriftzug und eine klassische Schrift für den restlichen Text, dann achten Sie darauf, dass sich die beiden Schriften nicht zu ähnlich sind. Eine der beiden Schriften darf in den Vordergrund treten und ihren großen Auftritt haben, die zweite übernimmt die Informationsvermittlung und sollte sich im Hintergrund halten. Nur so vermeiden Sie Konkurrenz, die unnötige Verwirrung für den Betrachter auslöst. Arbeiten Sie also bei der Gestaltung des Briefpapiers mit einer oder maximal zwei Schriften. Tipp zum Mischen: Das Mischen innerhalb einer Schriftfamilie ist eine empfehlenswerte Sache: Wer eine Schrift mit mehreren Schnitten auswählt, kann dann zwischen einer fetten, einer schmalen und einer leichten Schrift wechseln und vermeidet auf diesem Weg eventuelle Antipathien zwischen den Schnitten.
Merke: Zu viele verschiedene Schriften lassen in der Regel jedes Printprodukt unprofessionell wirken. Dieses Prinzip gilt auch für das Briefpapier, welches für private Zwecke gestaltet wird. Wer für die schriftliche Kommunikation mit Ämtern, Schulen oder Vereinen vorbereitet sein möchte, darf natürlich in allem etwas mehr über die Strenge schlagen als derjenige, der geschäftliches Briefpapier gestaltet. Aber auch hier sollten Sie sich die Frage stellen, wie Sie wirken möchten – Sie als Privatperson. Und auch hier fällt die Schriftwahl entsprechend nach der Wirkung aus. Klar greifen die Privatleute dann eher intuitiv zu Ihrer „Lieblingschrift“, aber letztlich ist das ja auch nichts anderes als der Griff zu der Schrift, die genau die Wirkung hat, mit der Sie sich identifizieren. Tipp: Beim Gestalten des Briefpapiers gilt noch eine Besonderheit bezüglich der Schriften: Auf den von Ihnen gestalteten und von Printcarrier.com produzierten Briefbogen drucken Sie in der Regel weitere Informationen wie Mailings oder Rechnungsdaten. Das erledigen Sie üblicherweise von Ihrem Rechner aus, auf Ihrem Drucker. Wenn wir davon ausgehen, dass Sie von dem Computer aus bedrucken, auf dem Sie auch Ihr Briefpapier gestaltet haben, stehen Ihnen die Schriften, die Sie bereits verwendet haben, auch für das Bedrucken zur Verfügung. Das ist insofern wichtig, da andernfalls eine neue, weitere Schrift hinzukommt und Sie an dieser Stelle wieder aufpassen müssen, dass Sie nicht mit zu vielen Schriften die professionelle Wirkung Ihres gestalteten Briefpapiers zerstören und eventuell Schriften kombinieren, die sich nicht vertragen.

In 5 Schritten zur perfekten Schrift auf Ihrem Briefbogen

  • Haben Sie eine Hausschrift? Setzen Sie diese ein.
  • Ist die Hausschrift gut leserlich? Dann brauchen Sie keine zweite Schrift.
  • Wenn Ihre Hausschrift einen schmückenden Charakter hat, dann kombinieren Sie diese mit einer zweiten, neutralen Schrift.
  • Haben Sie keine Hausschrift? Dann charakterisieren Sie Ihr Unternehmen und wählen eine Schrift, die ähnliche Charakterzüge aufweist.
  • Suchen Sie eine themenspezifische Schrift für Ihren privaten Briefbogen? Dann beschreiben Sie das Thema beziehungsweise Ereignis, und suchen Sie eine Schrift, die ähnliche Eigenschaften aufweist.
  • Verwenden Sie mehrere Schnitte aus einer Familie, um Konkurrenz zu vermeiden.

Farbig statt einfarbig: So geht’s

Wer ein Unternehmen mit Hausfarbe besitzt oder an einem solchen beteiligt ist, muss nicht lange in der Farbpalette rühren. Handelt es sich um nur eine Farbe, darf man auch eine zweite kombinieren, solange klar ist, wer von den beiden der Chef ist. Beim Gestalten des Briefpapiers kommt aber schnell die Frage auf, was denn eigentlich eingefärbt werden darf. Die Antwort lautet: Im Prinzip alles, solange es nicht zu bunt wird und vor allem leserlich bleibt. Sie können also den Firmennamen, den Slogan oder auch gleich beides einfärben. Beachten Sie, dass farbige Schrift mehr hervorsticht als schwarze Schrift. Heben Sie also mit der Farbe das hervor, was Sie betonten möchten. Mehrere Worte und Zeilen in verschiedenen Farben zu färben ist allerdings nicht zu empfehlen. Wer also beim Gestalten seines Briefpapiers das Unternehmen in Grün und den Namen in Blau setzen möchte, sollte sich klar machen, dass mehrere reine Farben zum einen schnell bonbon-artig und nicht seriös wirken, zum zweiten verliert die Farbe an dieser Stelle ihre Funktion bei der Betonung der Hierarchie. Im Beispiel sind Unternehmensmarke und Slogan in der Hausfarbe gefärbt, der restliche Text ist schwarz.

Letztlich können Sie aber auch – beispielsweise als Unternehmen mit der Hausfarbe dunkelblau – sämtliche Textelemente, die bei Printcarrier.com in der Druckerei vorgedruckt werden, in Blau färben. Warum nicht – solange die Farbe mit dem Unternehmen verknüpft ist und der Text gut lesbar bleibt, ist bei der Gestaltung des Briefpapiers alles erlaubt. Zwar hat die Farbe dann keine Leitfunktion mehr, aber solange es eine eher etwas gedeckte Farbe ist, die man auch in größeren Mengen gut vertragen kann, spricht nichts dagegen. Praxistipp: Ob größere Textmengen bei Briefen farbig funktionieren, ist in erster Linie von der Farbe abhängig. Die gewählte Farbe muss relativ dunkel sein, um den Kontrast zu gewährleisten; außerdem sollte Sie nicht zu aufdringlich sein wie viele Rot- und Violetttöne. Hingegen können Braun, Grün oder Blau gut funktionieren.

Zwei Fragen zur Farbwahl: So finden Sie die passende Farbe

Somit landen wir auch bei der Farbwahl zur Gestaltung unseres Briefpapiers wieder bei den zwei Fragen, die uns bereits bei der Schriftwahl beschäftigt haben:
  • Erlaubt die Farbe in der Menge und an der Stelle, an der ich sie verwende, gute Lesbarkeit?
  • Passt die Farbe zu mir und zu meinem Unternehmen beziehungsweise zu meinem Produkt?

Zur Beantwortung der ersten Frage müssen wir den Kontrast mit ins Spiel bringen. Dieser Wert definiert den Unterschied zwischen Vorder- und Hintergrund, zwischen Text- und Papierfarbe, zwischen Text- und Hintergrundfarbe. Gelbe Schrift auf weißem Papier ist in der Regel aufgrund geringer Lesbarkeit eine schlechte Idee, und mittelblaue Schrift auf dunkelblauem Papier entsprechend ebenfalls. Beachten Sie also, wenn Sie Ihr Briefpapier farbig gestalten, dass genug Kontrast vorhanden ist.

Wie Sie die Wirkung der Farben nutzen

Die Beantwortung der zweiten Frage führt uns zu den verschiedenen Farbwirkungen. Jede Farbe löst beim Betrachter eine Wirkung aus, die von der Tradition, von der Kultur, von der Temperatur der Farbe und letztlich auch immer etwas vom Geschmack abhängig ist. Bis auf den letzten Punkt lassen sich die Wirkungen aber recht gut verallgemeinern; Ausnahmen bestätigen die Regel. Beachten Sie also beim Gestalten des Briefpapiers die Wirkung, bevor Sie sich für eine oder mehrere Farben entscheiden.
  • Rot steht für Wärme, Liebe, Leidenschaft, Eifersucht, Blut, Aggression
  • Blau steht für Treue, Göttlichkeit, Ferne, Himmel, Wasser, Kälte, Melancholie
  • Grün steht für Hoffnung, Leben, Gesundheit, Fruchtbarkeit, Faulheit, Gift
  • Gelb steht für Leuchtkraft, Sonne, Wärme, Verstand, Feigheit, Neid
  • Orange steht für Wärme, Freude, Geselligkeit, Fröhlichkeit, Billigkeit, Lautstärke
  • Violett steht für Entspannung, Gelassenheit, Mystik, Herzlichkeit, Ruhe, Finsternis, Aberglaube, Tod, Einsamkeit
  • Braun steht für Gemütlichkeit, Erde, Naturverbundenheit, Dreck, Faulheit
  • Schwarz steht für Eleganz, Eindeutigkeit, Klarheit, Tod, Finsternis, Trauer
  • Weiß steht für Reinheit, Sauberkeit, Unschuld, Ehrlichkeit, Leere, Sterilitä

Farbe, Logo oder Bilder? Wie der Hintergrund gelingt

Letztlich können Sie auch Ihr gesamtes Briefpapier so gestalten, dass es mit einer Farbfläche hinterlegt wird. Das kann eine schöne Alternative sein, wenn Sie etwas Farbe ins Spiel bringen wollen. Auch eine Grafik oder das Logo, falls es nicht zu filigran ist, kann aufgehellt als Gestaltungselement in den Hintergrund gelegt werden. Aber vergessen Sie beim Gestalten des Briefpapiers nicht: Im Gegensatz zu Werbemitteln wie Flyer oder Broschüren ist das Briefpapier ein Medium, auf das später noch Inhalte gedruckt werden. Das geschieht üblicherweise mit schwarzem Toner, zumindest dann, wenn es sich um größere Mengen handelt. Diese schwarze Schrift, die eingedruckt wird, muss gut lesbar sein und somit genug Kontrast zum Hintergrund aufweisen. Im Beispiel des farbenfreudig gestalteten Briefpapiers eines Grafikers wird das Logo beziehungsweise die Grafik, die oben in kräftigen Farben zu sehen ist, im unteren Teil stark abgesoftet wiederholt.
Praxistipp:
  • Wählen Sie eine sehr helle farbige Hinterlegung wie zum Beispiel 10% Blau oder 10% Grün, und auch das hinterlegte Logo sollte nur als unauffälliger Begleiter wiederholt werden.
  • Damit Sie direkt auffallen und einen sehr guten Eindruck hinterlassen, empfehlen wir Ihnen nicht nur Ihr Briefpapier zu gestalten, sondern auch gleichzeitig das Design auf Ihre Briefumschläge zu übertragen. Ihre gestalteten Briefumschläge drucken wir Ihnen sehr gerne direkt mit.

In 5 Schritten zur Farbe

  • Haben Sie eine Hausfarbe? Setzen Sie diese ein, als dunkle Schriftfarbe oder aufgehellt als Hintergrund.
  • Kombinieren Sie bei Bedarf eine zweite Farbe hinzu, die nicht mit der ersten konkurriert.
  • Wer keine Hausfarbe verwendet, wählt aus der Farbpalette abhängig von der Farbwirkung.
  • Achten Sie auf genug Kontrast zwischen Vorder- und Hintergrund. Bedenken Sie, dass ein großer Bereich noch mit Ihrem Drucker bedruckt wird.

2 Details, die es bei dem Feinschliff zu beachten gilt

1. Wollen Sie mit individuell gestaltetem Briefpapier auffallen?

Wenn Sie das Briefpapier für private Zwecke gestalten, haben Sie vielleicht ein Thema im Kopf. Wollen Sie eine große Feier veranstalten und suchen ein Medium, mit dem Sie vor und nach der Feier entsprechend und vor allem ansprechende Informationen verschicken können? In solchen Fällen dürfen Sie fast sämtliche Platzierungsangaben sehr viel lockerer sehen als diejenigen, welche das Gestalten der Geschäftskorrespondenz gelten. Klären Sie aber bitte zu Anfang, ob die privaten Briefbögen mit der Post verschickt werden. Wenn das der Fall ist, dann sollten Sie sich zumindest an die Angaben zum Adressfeld halten – außer Sie verzichten auf Fensterumschläge und beschriften normale Umschläge per Hand. Aber in dem Moment, in dem Sie mit Fensterumschlägen arbeiten, gestalten Sie Ihr Briefpapier bitte so, dass das Adressfeld mit den Maßen von 45 x 85 mm, 20 mm von links und ca. 50 mm von oben, freigehalten wird. Die privaten Briefbögen dürfen auch mehr Schmuck vertragen, und wer für ein Jubiläum Briefpapier benötigt, kann gerne bunter, mit Grafiken und goldenen Jubiläumszahlen gestalten. Beachten Sie lediglich, dass noch ein paar Informationen in der Mitte des Briefbogens Platz haben – drum herum beziehungsweise an den Rändern können Sie aus Ihrem schmückendem Beiwerk einen Rahmen gestalten und Ihre Inhalte so optisch aufbereiten.

2. Achten Sie auf das Gewicht!

Das übliche Papier für einen Briefbogen hat ein Gewicht von 80 oder 90 Gramm pro Quadratmeter. Beides ist bei Printcarrier.com zu haben, und wer ein etwas festeres Papier bevorzugt, kann auch auf 120 Gramm drucken lassen. Die bedruckten Seiten lassen sich dann prima per Laserdrucker sowie per Tintenstrahldrucker bedrucken und an die Empfänger senden. Wer längere Briefe auf mehreren Bögen verschicken will, sollte die Grammatur ganz besonders im Auge behalten. In der Regel lassen sich nämlich mit dem Standardbriefporto drei Blätter á 80 oder 90g im Format DIN A4 in einem handelsüblichen Umschlag versenden, ohne dass man das Gewicht überschreitet. Wer mehr Blätter oder schwereres Papier verschicken will, muss Portoaufschlag zahlen.

Sind Sie bereit für Ihr Briefpapier?

Nun sind Sie mit unserem Workshop zur Gestaltung von Briefpapier optimal vorbereitet, mit guten Ideen versorgt und können mit Ihrem Briefpapier sowohl Kunden, als auch Freunde ideal ansprechen. Wir von PrintCarrier.com wünschen Ihnen gutes Gelingen!

Bildnachweis: Shutterstock / Ozerina Anna


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