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In 5 Schritten zum perfekten Poster


Sie fragen sich: Ein Beitrag über Poster-Gestaltung? Gab es den hier nicht schon? Nicht ganz! Vielleicht werfen Sie gerade gedanklich Poster und Plakat in einen Topf. Die Verwirrung ist verständlich, schließlich heißt beides im englischen Sprachraum poster. Und auch hierzulande werden beide Begriffe immer mal wieder vermischt. Für einen Überblick empfehlen wir unseren Blogbeitrag zur Unterscheidung von Poster und Plakat. Denn heute soll es ganz um das perfekte Poster gehen – also das attraktive Wandaccessoire für zu Hause und den ästhetischen Blickfang in öffentlichen Räumen. Wir beantworten für Sie die spannende Frage: Was muss ich beim Posterdesign beachten?

1. Fokus auf eine einzige und einfache Idee

Sie wollen nicht einfach nur Ihr schönstes Urlaubsfoto als Poster drucken, sondern sich selbst in den kreativen Prozess stürzen und Ihr eigenes Poster-Design schaffen? Dann fokussieren Sie sich zu Beginn auf eine zentrale und einfache Idee. Es geht um eine klare Vorstellung, die in eine ebenso klare Ästhetik überführt wird. Das kann tatsächlich ein schlichtes Fotomotiv sein, dessen Grundaussage durch gezielte Bearbeitung noch deutlicher herauskristallisiert wird. Oder stellen Sie eine reduzierte, aber trotzdem aussagekräftige Grafik in den Mittelpunkt. Auch reine Typo-Poster sind gerade sehr beliebt. Diese konzentrieren sich ganz auf eine zentrale sprachliche Aussage gepaart mit ästhetischem Schrifteinsatz. Es gilt also eine Idee mit wenigen Designelementen auf den Punkt zu bringen.

2. Legen Sie Hand an

Diese eine, simple, doch geniale Idee will Ihnen noch nicht in den Sinn kommen? Oder alle Motive wirken auf Sie irgendwie abgegriffen? Dann helfen Sie Ihrer Kreativität mit Handarbeit ein bisschen auf die Sprünge. Nähern Sie sich Formen, Farben und Motiven auf die natürlichste und ursprünglichste Art und Weise: mit den Händen. Greifen Sie zu Stiften, zu Papier, zu Formen, zu Farbtuben und Gegenständen. Fangen Sie an zu schneiden, zu klecksen, zu verschieben und zu schütten. Genießen Sie den Prozess ganz kindlich frei und entdecken Sie Linien, Konturen, Verläufe und Formen, aus denen Sie Ihre einzigartige ästhetische Idee entwickeln möchten. Es gibt viel zu entdecken!

3. Grundlagen der Bildkomposition

Manchen ist das Gefühl für die richtige Bildkomposition in die Wiege gelegt. Andere müssen sich erst einmal an Themen wie die stimmige Anordnung von Designelementen oder den Blickverlauf des Betrachters herantasten. Aber keine Angst. Das ist alles kein Hexenwerk und macht mit etwas Übung richtig Spaß. Hier sind ein paar Eckpfeiler für eine wirkungsvolle Komposition:

  • Denken Sie an die Blickführung: Mit der richtigen Komposition wird der Betrachter gezielt durch das Bild gelenkt. Welche Botschaft soll Ihr Poster ausstrahlen und wie leiten Sie den Blick dorthin. Eine geschickte Linienführung ist dafür besonders wichtig.
  • Die Bildelemente so schlicht wie möglich halten: Ja, stimmt, wir haben es schon erwähnt, aber man kann es auch gar nicht oft genug sagen: Bauen Sie Ihr Motiv aus so wenig Elementen wie möglich auf. Erst wenn sich kein Element mehr entfernen lässt, ohne dass die Bildaussage zusammenbricht, haben Sie den Thron der Fokussierung erlangt!
  • Farben gezielt einsetzen: Farben sind ein mächtiges Werkzeug der Bildgestaltung. Und wenn Ihr Postermotiv nicht ausgerechnet einen Regenbogen über holländischen Tulpenfeldern zeigen soll, gilt auch hier: Lieber wenige Farben ganz bewusst einsetzen. Ein bisschen Wissen über Komplementärfarben ist hier sehr hilfreich. So lassen sich über spannende Kontraste ganz gezielt Aufmerksamkeit, Emotionen und Assoziationen wecken.
  • Kontraste erzeugen: Nicht nur über Farben, sondern auch durch ein Zusammenspiel anderer Elemente lassen sich fesselnde Kontraste erzeugen. Kombinieren Sie hell und dunkel oder auch gegensätzliche Formen wie Kreis und Rechteck für eine eindringliche Komposition.

4. Eine Nacht drüber schlafen

Klingt wie ein banaler Tipp, macht aber manchmal den großen Unterschied. Wenn man sich intensiv mit einem Projekt beschäftigt, entwickelt man schnell einen Tunnelblick. Das gilt auch – oder sogar besonders – beim kreativen Prozess. Deshalb wirkt es manchmal Wunder, ein Design nochmal eine Nacht liegen zu lassen und am nächsten Tag mit ganz frischem Blick auf die Sache zu schauen. Und plötzlich sieht man es ganz klar vor sich – dieses eine Element, das nur ein kleines bisschen abgeändert werden muss, damit alles viel stimmiger aussieht!

5. Manches Material macht den Unterschied

Glückwunsch, Ihr Posterdesign steht und macht richtig was her! Jetzt lohnt es sich, noch über das Trägermaterial für Ihr Motiv nachzudenken. Poster ist gleich Papier? Nicht unbedingt. Je nach Einsatzort und gewünschter Wirkung kann man auch auf andere, eindrucksvolle Materialien setzen. Acrylglas wäre hier ein schönes Beispiel. Die Glasoptik sorgt für eine einmalige, fast schon dreidimensionale Tiefenwirkung. Farben wirken besonders intensiv, Einzelheiten werden gestochen scharf wiedergegeben und Kontraste kommen richtig gut durch. Oder haben Sie mehr Lust auf Moderne gepaart mit altehrwürdigem Charme? Dann wäre Ihr Postermotiv auf Leinwand eine schicke Idee. Ein rustikaler Holzrahmen, darauf gespanntes Baumwollgewebe und darauf Ihr eigenes Motiv – das kann äußerst stimmig und stilvoll wirken oder einen besonders spannenden Kontrast zwischen Material und Motiv bilden.

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Yvonne Feldmeier


Poster:


DIN B2 (50,0 x 70,0 cm)
115g Affichen-Papier
4/0-farbig (einseitiger Druck)

9,00 EUR NETTO

1:1 Formate (quadratisch):


20cm x 20cm
Acrylglas 4mm
4/0-farbig (einseitiger Druck) + weiß hinterdruckt gegen Durchscheinen

24,00 EUR NETTO

1:1 Formate (quadratisch):


20cm x 20cm
410g Baumwollgewebe
4/0-farbig (einseitiger Druck)

25,00 EUR NETTO


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