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Flyer erstellen wie ein Profi


Einen Flyer zu erstellen ist gar nicht so einfach. Mit der richtigen Vorgehensweise und ein bisschen Übung kann so ein kleiner Papierzettel aber eine sehr hohe Wirkung erreichen!
Weil wir unseren Kunden das Erstellen eines Flyers so einfach wie möglich machen wollen, erklären wir Ihnen hier Schritt für Schritt den Ablauf:

1) Das Briefing

Flyer gestalten wie ein Profi

Ein Briefing erscheint auf den ersten Moment überflüssig, ist es aber ganz und gar nicht! Nach einem ausführlichen Briefing sind sich alle Beteiligten klar darüber, um was es geht und wie vorgegangen wird.
Hier eine grobe Übersicht aller für ein Briefing relevanter Punkte:

a) Was & Wer?

  • was soll mit dem Flyer errreicht werden?
  • wer soll mit dem Flyer erreicht werden? (siehe Punkt 2)
  • was genau soll angeboten werden?
  • was überzeugt die Zielgruppe von dem Angebot?

b) Formalitäten
Art (zB Falzflyer)
Größe (zB DIN A5)
Format (zB Hochformat)
Grammatur (zB 250g/m glatt gestrichen)

c) Tonalität & Anmutung
Corporate Identity & Corporate Design müssen eingehalten werden

d) Zeit & Budget
am besten verbindliche Termine sowie ein nicht zu überschreitendes Maximalbudget festlegen!

e) Welche Fotos, Schriften, Grafiken etc müssen eingeholt werden?

Nachdem das Briefing vorbereitet wurde, geht es los mit der Gestaltung des Flyers.

Die größtmögliche Wirkung erzielt ein Flyer, wenn er nach dem AIDA-Prinzip funktioniert:

Attention: Der Leser wird auf den Flyer aufmerksam, zB durch knallige Farben
Interest: Der Leser beginnt, sich für den Inhalt zu interessieren
Desire: Der Leser entwickelt ein Bedürfnis nach dem angepriesenen Produkt
Action: Der Leser kauft das Produkt, besucht die Veranstaltung usw.

Das AIDA-Modell funktioniert, wenn der anzusprechende Personenkreis klar definiert ist. Deshalb weiter zu Schritt 2:

2) Die Zielgruppe analysieren

Zielgruppe

Einen Pensionär erreichen Sie sicher nicht auf dem selben Weg wie einen Teenager. Deshalb ist es wichtig, sehr genau über seine Zielgruppe Bescheid zu wissen!

→ Wer seine Zielgruppe klar benennen kann, kann sie auch direkt ansprechen und hohe Rücklaufquoten erzielen!

Wer einen Flyer erfolgreich gestalten will, sollte sich an folgenden Punkten orientieren:

a) Wer soll meinen Flyer lesen? Privatpersonen B2C oder Unternehmen B2B?
→ Wer braucht das Angebot? Wer profitiert von dem Angebot?

b) demografische Merkmale der Zielgruppe
→ Alter, Geschlecht, Familienstand, Bildung, Einkommen, Beruf, Wohnort, Konsumverhalten, Hobbys, persönliche Ansichten
→ was hat die Zielgruppe gemeinsam, worin unterscheidet sie sich?

c) eigene USPs aufstellen
→ Sind genannte Informationen gesammelt: Jetzt lohnt es sich, Gemeinsamkeiten und Parallelen zwischen den eigenen USPs und der Zielgruppe zu sammeln!

Ist die Zielgruppe definiert, passt man Farben, Sprache und Bildmotive an diese an. Bewirbt man eine Musikveranstaltung für jüngere Menschen, kann man mit knalligen Neon-Farben um sich werfen. Die gleichen Farben auf dem Flyer eines Bestattungsunternehmen würden uns dagegen sehr unpassend erscheinen.
So ist das auch mit der Sprache! Diese unterscheidet sich nicht nur zwischen den Generationen, sondern auch zwischen verschiedenen Branchen!
Vorsichtig bei Fachbegriffen! Ist der Flyer B2C (Business to Costumer, also an den Endkunden), ersetzen Sie diese lieber!

3) Argumente für das Angebot finden

Ist der Kunde auf den Flyer aufmerksam geworden, wird es ernst. Jetzt müssen Sie ihn in wenigen, kurzen Sätzen überzeugen!
Die Antworten auf die Fragen „Warum soll ich das Angebot wahrnehmen?“ und „Was habe ich davon?“ stellen die Vorteile Ihres Angebots sowie den Nutzen für den Leser dar. Achten Sie darauf, Sicht- oder greifbare Vorteile klar und präzise in kurzen Sätzen auszuformulieren!

In der Regel reichen 3 aussagekräftige Kernargumente sowie den Hinweis auf Einzigartigkeit. Wieso soll der Kunde das Produkt bei Ihnen kaufen, wenn er es woanders günstiger oder schneller kaufen kann?
Arbeiten Sie die Besonderheiten ihres Angebots heraus!

Eine direkte Ansprache des Lesers wird mit folgenden Phrasen unterstützt:

Sie sparen..
Sie stärken..
Sie steigern..
Sie senken..
Sie fördern..
Sie können..
So vermeiden Sie..
Damit verbessern Sie..
Das bringt Ihnen..
Das hilft Ihnen..
Das ermöglicht Ihnen…
Das verhindert..

Sind alle Argumente herausgearbeitet, geht es an die praktische Umsetzung.

4) Das Geplante visualisieren

Eine klare Struktur erleichtert das Lesen und somit das Aufnehmen der Information für den Leser.
Hierfür den Fließtext in Abschnitte unterteilen und mit (Zwischen-)Überschriften versehen.
Vermeiden Sie Listen oder Aufzählungen. Falls es nicht anders geht: Ungerade Zahlen lesen sich besser als gerade Zahlen. Kommen Sie auf eine gerade Zahl an Stichpunkten, besser den letzten Punkt weglassen oder einen weiteren suchen.

Textblöcke, Bilder und Farben sind toll. Wie bei ungesundem Essen gilt allerdings auch hier: Alles in Maßen! Nichts wirkt unprofessioneller als ein völlig überladener Flyer, der mit aussagelosen Bildern und uninteressanter Information vollgestopft ist.

Benutzen Sie auf jeden Fall das Corporate Design, sofern eines vorhanden ist!

Achten Sie darauf, maximal zwei verschiedene Schriftarten, maximal drei verschiedene Schriftgrößen und maximal drei verschiedene Farben außerhalb der Bilder zu verwenden!
Ist das Firmenlogo farbig, sollte der gesamte Flyer ausschließlich in diesen Farben gestaltet werden. Allerdings empfiehlt es sich, dann keine weitere Farbe hinzu zu fügen.

Vorsicht vor Betriebsblindheit! Wer sein Angebot gut kennt, vergisst manchmal wichtige Infos. Erstellen Sie einen Prototypen des Flyers und befragen Sie Ihre Mitmenschen, welche Wirkung der Flyer auf sie hat. Ist der Text verständlich und flüssig zu lesen? Fehlen nötige Informationen wie Zb die Anschrift oder der Preis? Machen die Fotos Lust auf das Angebot oder wirken sie eher wie 08/15 Stockfotos? Wirkt der Flyer stimmig im Gesamteindruck?
Je mehr Menschen Sie befragen können, desto besser!

Sich möchten sicher gehen, dass der Flyer behalten wird? Wie wäre es beispielsweise mit 10% Rabatt bei Vorlage des Flyers? Vergessen Sie aber nicht, den Aktionszeitraum anzugeben!

Wir hoffen, Ihnen das Erstellen eines Flyers ein wenig näher gebracht haben zu können!

Wenn Sie noch weitere Tipps und Informationen zur Erstellung eines Flyers erhalten möchten, dann haben wir für Sie eine Zusammenstellung aller wichtigen Punkte zusammengetragen, wie Sie Ihren Flyer gestalten sollten.




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