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Textausrichtung – Teil 4: Der Formsatz und der freie Satz


Wo beginnen die Textzeilen und wo enden Sie? Und welche Rolle spielt das überhaupt? Bei der Ausrichtung des Textes hat der Gestalter eine Menge Möglichkeiten, und abhängig von der gewählten Ausrichtung verändert der Text seine Lesbarkeit sowie auch seine Wirkung. Neben dem linksbündigen, dem rechtsbündigen und zentrierten Satz sowie dem Blocksatz sind der Formsatz sowie der freie Satz zwei weitere Arten, Textzeilen horizontal auszurichten. PrintCarrier.com stellt Ihnen im letzten Teil der Reihe zur Textausrichtung beide Varianten vor.

Bringen Sie Text in Form

Beim Formsatz beginnen und enden die Zeilen so, dass sie eine bestimmte Form ergeben und eine Kontur entsteht – somit ist auch der Begriff Kontursatz zu erklären. Der Einsatz ist beschränkt, denn auf Lesbarkeit kann durch die feste äußere Form, in die der Text gepresst wird, kaum Rücksicht genommen werden.

Klare Kanten, wenig Lesbarkeit

Weil die äußere Kontur den Stand der Zeilenenden vorgibt, erfordert der Formsatz eher wenig typografisches Gespür. Lediglich die Trennungen sollten je nach Form nachgearbeitet werden. Achten Sie auf genug Zeichen in einer Zeile, da sonst unschöne Sperrungen oder zu große Wortzwischenräume entstehen. Ziel des Formsatzes ist, eine bestimmte Form zu symbolisieren beziehungsweise aus Text zu kreieren; hier geht es also in erster Linie um eine klar wirkende Kontur und weniger um die Lesbarkeit des Textes.

Tipp: Wenn der Text in einem Buchstaben laufen soll, dann verwenden Sie für den formgebenden Buchstaben eine Schrift mit dicker Strichstärke.

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Hier wird der Formsatz zu Kunst.

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Freier Satz für freie Geister

Während der Formsatz mehr als typografisches Gimmick oder als Schmuckstück seine Berechtigung hat, ist der freie Satz ein gängiges Stilmittel, um wenige Zeilen Text optisch zu strukturieren. Dabei fehlt jegliche Achse, die Zeilen oder auch einzelnen Worte werden individuell ausgerichtet. Somit erfordert der freie Satz etwas typografisches Fingerspitzengefühl und vor allem etwas Zeit. Er eignet sich für Sprüche und Slogans, für kurze Lyrik oder für Einladungen und Danksagungen.

Tipp: Achten Sie auf vertikal wechselnde Start- und Endpunkte und vermeiden Sie die Treppenbildung.

Der freie Satz hat an keinen Stellen eine Achse.

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Ob für einzelne Zeilen oder gar nur einzelne Worte, der freie Satz erfordert etwas Geduld, kann aber wunderschöne Ergebnisse liefern.

 

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