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Was sind Sonderfarben?


Die einen nennen es Sonderfarben, die anderen Schmuckfarben, die dritten Volltonfarben. Gemeint ist immer das gleiche: vordefinierte beziehungsweise vorgemischte Farben. Während also ein Rot im Vierfarbdruck ohne Sonderfarben aus Magenta und Gelb gedruckt wird, würde ein Sonderfarben-Rot bereits fertig gemischt als Einzelfarbe gedruckt werden.

Färben Sie gleichbleibend

Der Vorteil einer Sonderfarbe ist ihre Farbbeständigkeit. Im Gegensatz zum Vierfarbdruck, bei dem mit den vier Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz gedruckt wird und diese Farben – entsprechend übereinander gedruckt – alle anderen Farben ergeben, unterliegen Sonderfarben keinen Schwankungen. Durch die fehlende Mischung können Farbtöne gleichbleibend gedruckt werden, was besonders bei Unternehmen mit eigenen Hausfarben relevant ist. So erscheint das Logo der Firma xy auf der Visitenkarte im gleichen Rotton wie der Briefbogen, der ein paar Wochen später gedruckt wird. Dies ist für ein einheitliches Corporate Design und somit für die Wiedererkennung des Unternehmens von großer Bedeutung.

Der Grund, warum Sonderfarben unverzichtbar sind

Ein weiterer Vorteil oder besser gesagt, eine weitere Berechtigung der Sonderfarben, sind bestimmte Farbtöne, die im herkömmlichen Vierfarbdruck durch das Mischen von Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz nicht erzielt werden können. Dazu zählen Gold und Silber, aber auch Neonfarben, Metalleffektfarben oder ein deckendes Weiß. Speziell bei edlen Druckprodukten kommen somit die Sonderfarben häufiger zum Einsatz. Auch ganz bestimmte Blau- und Grüntöne lassen sich mit den vier Druckfarben nicht darstellen.

Die Marktführer der Sonderfarben

Sonderfarben lassen sich vorab in Farbfächern oder Musterbüchern betrachten und auswählen. Führende Hersteller von Sonderfarben für den Druck sind HKS und Pantone. Während die HKS-Farben in erster Linie in Deutschland verbreitet sind, werden die Farben von Pantone weltweit eingesetzt. Beide Unternehmen sind zu Beispiel auch in den Adobe-Produkten mit ihren Farbfächern vertreten. Pantone unterteilt sein Angebot in Farben für gestrichenes, ungestrichenes und mattes Papier. Hersteller HKS bietet Sonderfarben für gestrichenes Papier, für ungestrichenes Papier, für Zeitungspapier und für Endlospapier an. Jede Farbe ist dabei in vier verschiedenen Zusammensetzungen erhältlich. So ist das HKS Rot Nummer 13 K für gestrichenes Papier geeignet, das HKS 13 E für Endlospapier. Würde man die Farben in Prozessfarben umwandeln, könnte man den Unterschied sehen: Das Rot für gestrichenes Papier wird in die Prozessfarben 100 % Magenta und 95% Gelb konvertiert, das Rot für das Endlospapier in 90% Magenta und 80% Gelb.

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Lohnt es sich?

Wird ein Druckauftrag mit Prozess- sowie mit einer Sonderfarbe gedruckt, handelt es sich um einen Fünffarbendruck, der mit mehr Aufwand und mehr Kosten verbunden ist. Deswegen sollte vorab und dem nötigen Fachwissen geklärt werden, ob eine Sonderfarbe im Druckprodukt empfehlenswert oder gar nötig ist. Printcarrier.com ist Ihnen bei der Entscheidungsfindung gerne behilflich.

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Claudia Korthaus arbeitet seit ihrer Ausbildung zur Schriftsetzerin in verschiedenen Bereichen der Gestaltungsbranche. Sie ist als Autorin von Artikeln und Fachbüchern tätig, entwickelt grafische Konzepte und Redesigns für Unternehmen und unterrichtet Grafik, Gestaltung und Typografie. Seit 2016 erstellt sie für Printcarrier.com redaktionelle Inhalte.
Kategorie: Aktuelles



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