Kalender gestalten - das ganze Jahr eine Augenweide

Vorbereitungen für ein schön gestaltetes Jahr

Mit einem Kalender können Sie Ihre Kunden auf eine ganz besondere Art und Weise beschenken: Er bekommt von Ihnen ein praktisches und gestalterisch ansprechendes Produkt, dass ihm im Büro jeden Tag einen guten Dienst erweist. Immerhin wird dieser Kalender ein ganzes Jahr lang seinen Schreibtisch oder seine Wand schmücken. Sie hingegen bekommen mit dem Kalender als Werbegeschenk die Möglichkeit, jeden Tag die Blicke des Kunden zu fangen. Nutzen Sie ihn also zur Kundenbindung: Sie sind beim Kunden permanent präsent und können Ihre Marke immer wieder positiv in Erinnerung rufen. Es bietet sich also definitiv an Ihren selbst gestalteten Kalender zu drucken und Ihren Kunden damit eine Freude zu bereiten.

Wie Sie das richtige Werkzeug finden

Für die Gestaltung eines Kalenders sollten Sie in jedem Fall eine professionelle Layoutsoftware verwenden. Hier bieten sich beispielsweise das bekannte Adobe InDesign an, aber auch Scribus erfüllt die Aufgaben komfortabel. Je nachdem, ob Sie auch komplexe Grafiken selbst erstellen oder nicht, benötigen Sie noch ein Grafikprogramm wie Adobe Illustrator oder CorelDRAW. Für die Bildbearbeitung im Kalender bieten sich die Programme Gimp oder Adobe Photoshop an, wobei auch die kleine Variante von Photoshop namens Photoshop Elements ausreichen könnte. Wer seinen Kalender nur layoutet und fertige Bilder und Grafiken geliefert bekommt beziehungsweise diese aus einer Stockgalerie besorgt, kann selbstverständlich auf die Grafik- und Bildbearbeitungssoftware verzichten. Die Gestaltung des Kalenders mit Word ist nicht zu empfehlen, da es sich bei Microsoft Word nicht um ein Publishingprogramm handelt und die Möglichkeiten des Programms entsprechend anders ausgerichtet sind.

So viele Kalender - so viele Gestaltungsmöglichkeiten

Kalender für alle – wenig Aufwand, viel Effekt

Wir von PrintCarrier.com bieten Ihnen verschiedene Arten von Kalendern an. Bei uns können Sie:

Die Unterschiede der Kalender liegen in der Größe und vor allem auch darin, an welcher Stelle der Kunde sie vor Augen hat. Jeder eignet sich allerdings für einen bestimmten Zweck. Machen Sie sich also Gedanken, welches Ziel Sie verfolgen und gestalten Sie den passenden Kalender.

Die einseitigen Wandkalender werden von ihren Kunden entsprechend ihrem Namen an der Wand befestigt. Für diesen Kalender sind die Gestaltungsaufgaben überschaubar – der Unternehmensname, das Logo und eine übersichtliche Darstellung der Monate und Feiertage genügen. Daneben passt eventuell noch Ihr Schriftzug, gegebenenfalls auch mit der Hausfarbe Ihres Unternehmens, ansonsten empfehlen wir Ihnen diesen Kalender schlicht zu gestalten, also ohne Bilder oder nennenswerte Verzierungen. Diese Kalender eignen sich besonders für wochen- und monatsübergreifende Termine, zum Beispiel um die Urlaubsplanung für ein gesamtes Team oder einer Abteilung zu koordinieren.



Die Streifenkalender mit Spiralbindung zeigen sich als schmale, hochformatige und elegante Alternative und zeigen die Übersicht eines Monats. Die Gestaltung dieses Kalenders beschränkt sich auf den oberen Bereich, wo Platz für Logo und Schriftzug ist.

Das ganze Jahr in der Hosentasche – das können Sie Ihren Kunden mit einem eigens für diese gestalteten Kalender im Visitenkartenformat ermöglichen. Mit stabilem Papier, auf das wir von PrintCarrier.com die Jahresdaten drucken, rufen sie sich bei Ihren Kunden jederzeit ins Gedächtnis.

Die als Jahresplaner bezeichnete Variante der Kalender ist für den Tisch gedacht und lässt sich entweder mit Boden oder aufgefächert prima als Aufsteller verwenden. Hier dürfen Sie 13 oder 14 Seiten mit den Jahrestagen und ihrem firmeneigenen Design gestalten.

Die Bild- und die Magazinkalender sind ebenfalls für den Tisch gedacht und bieten Ihnen als Gestalter zwölf Seiten für Ihr Design. Natürlich darf bei der Gestaltung Ihres Kalenders das Unternehmenslogo oder Ihr Schriftzug nicht fehlen; Sie haben aber die Möglichkeit, den zwölf Seiten, die den 12 Monaten entsprechen, ein ansprechendes Design mit hoher Wiedererkennung zu generieren. Mit einem schnellen, kurzen Blick auf den Kalender kann der Kunde das Datum sehen; je nach Inhalt und Gestaltung des Kalenders lassen sich auch Schulferien, Messen und andere Veranstaltungen unterbringen.



Hinweis:
Ihr Kalender ist erst der Anfang? Sie möchten noch weitere Produkte gedruckt haben? Wir von PrintCarrier.com stehen Ihnen gerne zur Seite! Suchen Sie sich einfach das richtige aus:

Das Geheimnis der Kundenbindung: der tägliche Blick

Haben Sie es durch ein ansprechendes Design geschafft, dass Ihr Kalender im Blickfeld Ihres Kunden steht, landen seine Blicke jeden Tag darauf. Selbstredend gestalten wir den Kalender so, dass auf jeder Seite Ihr Unternehmensname, Ihr Logo und oder Ihr Schriftzug zu sehen ist. Wir wollen den Kunden damit nicht erschlagen, aber wir wollen diese große Chance nutzen, die sich uns durch den täglichen Kundenblick auf den Kalender bietet, und jeden Monat wiedererkannt werden. Entsprechend dieser langen Nutzungszeit haben wir von PrintCarrier.com auch unsere angebotenen Papiere ausgerichtet. Damit der Kalender auch nach einem halben Jahr der täglichen Nutzung ansprechend aussieht, können Sie diesen auf 135 Gramm-Papier mit glänzender Oberfläche drucken, oder Sie greifen zum noch stärkeren Papier mit einer Grammatur von 170 Gramm.

Was gehört hinein?

Wir gestalten beispielhaft einen Magazinkalender im Format DIN A5 quer. Da bei diesem Kalender zwölf Seiten gestaltet werden dürfen, sollten wir ein übergreifendes Thema verwenden, mit denen wir die Seiten schmücken. Zur Findung Ihres Themas konzentrieren Sie sich auf Ihr Unternehmen und dessen Kernaussage. Haben Sie ein Kerngeschäft, ein Hauptprodukt, ein Vorzeigeobjekt? Gibt es eine Dienstleistung, die Sie ganz besonders hervorheben möchten? Wen möchten Sie ansprechen? Wie möchten Sie wirken? Notieren Sie Eigenschaften, mit denen Sie sich und Ihr Unternehmen beziehungsweise Ihre Dienstleistung identifizieren und lassen Sie diese Überlegung in die Gestaltung Ihres Kalenders einfließen. In unserem Gestaltungsbeispiel handelt es sich um einen Autohändler für hochpreisige Oberklassemodelle. Der Händler möchte schick und luxuriös, aber auch sportlich, elegant und seriös wirken. Entsprechend ist seine Zielgruppe der gehobenen Mittelstand; Geschäftsleute und Unternehmer, die sich einen solchen Wagen nicht zwingend als Gebrauchsgegenstand, sondern als Fahrspaß beziehungsweise als Luxusobjekt leisten. Der Autohändler verfügt weder über eine Hausfarbe noch über eine Hausschrift. Beides wird aber bei der Gestaltung des Kalenders verwendet. Somit begeben wir uns auf die Suche nach einem einheitlichen Erscheinungsbild, dem Corporate Design (CD).


Die richtige Schrift für den richtigen Kalender

Nutzen Sie Ihre Chancen

Wenn Sie Ihren Kalender gestalten und die Aufgabe haben, die Schrift auszuwählen, da noch keine Hausschrift existiert, dann dürfen Sie sich freuen. Die Schrift formt – neben der Farbe – das Erscheinungsbild sehr stark. Die Art, wie das Unternehmen von außen wahrgenommen wird, hängt also in erster Linie von Schrift und Farbe ab. Deswegen sollte der Prozess der Schriftfindung mit genauso viel Liebe und Energie geführt werden, wie die Gestaltung des Kalenders selbst. Bedenken Sie zudem: Der Magazinkalender, aber auch andere Varianten der Terminplaner werden täglich von den Kunden betrachtet. Auch wenn der Blick nicht lange verweilt, haben Sie mit dem Kalender trotzdem die Chance, jeden Tag einen kurzen Moment die Blicke Ihrer Kunden aufzufangen und sich in Erinnerung zu rufen.

Was Sie über Ihre Zielgruppe wissen sollten

Die Zielgruppe für Ihren Kalender ist der Personenkreis, den Sie mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung ansprechen und erreichen möchten. Das können bestehende Kunden sein, die Sie an Ihr Unternehmen binden, aber auch zukünftige Kunden, die Sie erst noch gewinnen müssen. Zielgruppen lassen sich nach sogenannten soziodemografische Merkmalen wie Alter, Einkommen und Familienstand, aber auch geographischer Lage beschreiben. Wichtig für die Gestaltung Ihres Kalenders und somit für die Wahl der passenden CD-Schrift ist, die Zielgruppe, an die Sie sich richten, in etwa zu beschreiben. Schreiben Sie also alle Begriffe, die Ihnen zu Ihren potentiellen oder bereits vorhandenen Kunden einfallen, auf. Gibt es Adjektive, die Sie vielen Ihrer Kunden zuschreiben können? Passen die Adjektive untereinander auch zusammen? Umso besser. Im Beispiel unseres Autohändlers sind das Begriffe wie wohlhabend, spendabel, auf das Äußere orientiert, gepflegt, Raum Düsseldorf, meist männlich, häufig Familienväter, die einen sportlichen Zweitwagen suchen. Diese Punkte müssen ebenfalls entsprechend berücksichtigt werden, wenn wir unseren Kalender gestalten.

Wissen Sie, wie Sie wirken?

Machen wir uns nun Gedanken, wie Sie mit Ihrem Unternehmen wahrgenommen werden möchten und notieren Sie sich diese. Wie möchten Sie von Ihrer Zielgruppe gesehen werden? Was sollen die Kunden denken, wenn Sie Ihr Logo oder Ihr Unternehmensnamen sehen? Wollen Sie, dass Ihre Produkte, wie in unserem Fall die Autos, als luxuriös, elegant, männlich, sportlich, individuell, nicht von der Stange, als „etwas Besonderes“ wahrgenommen werden? Dann haben Sie Glück! Denn wenn wir unseren Kalender gestalten, haben wir das Ziel vor Augen den Optimalfall zu erreichen, in dem die gewünschte Außenwirkung einhergeht mit der tatsächlichen Wahrnehmung durch die eben definierte Zielgruppe. Somit erhalten Sie kostenlos einen detaillierten Leitfaden, worauf Sie bei der Gestaltung Ihres Kalenders achten müssen.

Der richtige Weg zur passenden Schrift

Wir haben nun also für die Gestaltung des Kalenders eine Liste von Eigenschaften, die unsere Zielgruppe sowie auch die gewünschte Außenwirkung beschreiben. Mit diesen Adjektiven starten wir die Suche nach der passenden Schrift, die wir für unser CD einsetzen und benutzen, wenn wir den Kalender gestalten. Wir suchen eine Schrift, die luxuriös und ungewöhnlich erscheint, aber nicht weiblich und verspielt wirkt, sportlich bleibt und trotzdem elegant.
Wenn wir Kalender gestalten, gilt es folgende Regeln zu beachten:

Serifenschriften sagt man eine gewisse Eleganz nach. Sie wirken aber wenig sportlich;

Serifenlose eignen sich für moderne, nüchterne und sachliche Bereiche;

Einige Serifenlose beruhen auf den geometrischen Formen wie dem Kreis und könnten so mit den kreisrunden Rändern in Verbindung gebracht werden;

Kursive Schriften wirken dynamisch und sportlich;

Schriften mit dünner Strichstärke strahlen mehr Leichtigkeit und Aktivität aus als Schriften mit dicker Strichstärke;

Schreibschriften strahlen in jedem Fall Persönlichkeit und Individualität aus. Bei diesem Beispiel müssen wir aber aufpassen, dass die Schrift für den Kalender nicht verspielt und feminin wird.

Gebrochene Schriften sind in jedem Fall die falsche Wahl, sie wirken alt, traditionell und alles andere als schnittig und beweglich.

Im Fazit könnte es also eine aktive Serifenschrift werden, eine geometrische Serifenlose oder eine wenig verspielte, individuelle Schreibschrift.

Woran Sie die richtige Wahl erkennen

In unserem Gestaltungsbeispiel entscheiden wir uns für eine serifenlose Kursive mit dem Namen Seravek als Hausschrift. Einer der Vorteile ist, dass sie in verschiedenen Schnitten für unseren Kalender verfügbar ist. Grundsätzlich wirkt die Serifenlose klar, modern, sachlich, fortschrittlich; die Kursive wirkt zudem dynamisch und sportlich, die fette Variante etwas stabiler und kräftiger. Praktisch ist dabei, dass die Schrift gut lesbar ist und wir somit keine zweite Schrift benötigen, um auch Texte und vor allem das Kalendarium zu gestalten – bei einer Schreibschrift hätten wir in unserem Kalender sicherlich eine zweite Schrift kombinieren müssen.

Für das Logo, das ein stilisiertes Auto zeigt, kombinieren wir eine Variante der Sevarek mit dünner Strichstärke, die Sevarek Italic, platzieren den Unternehmensnamen an der unteren Kante des Logos und lassen Schrift und Grafik somit zu einer Einheit verschmelzen. Die Platzierung des Logos nehmen wir ganz am Ende vor, nachdem der Kalender ansonsten fertig gestaltet ist.

Gestaltung leicht gemacht

Entdecken Sie Ihr Thema!

Jetzt gilt es, eine durchgehendes Thema, einen Inhalt für den Kalender zu finden. Der Magazinkalender ist grob in zwei Hälften geteilt: In der einen Hälfte finden Sie die Monatsübersicht, in der anderen Hälfte das Thema, bildlich oder textlich dargestellt. Sie müssen also zunächst ein übergreifende Aspekt finden, dass in Ihrem gestalteten Kalender präsentiert werden soll; meist ergibt sich aus dieser Entscheidung heraus auch schon die Art und Weise, wie das Thema präsentiert wird. Das kann Ihre Produktpalette sein, bei unserem Autohändler ganz klar 12 Aufnahmen seines Kerngeschäfts.

Beachten Sie bitte: Wenn Sie Ihren Kalender gestalten, muss dieser in erster Linie optisch ansprechen und die Produkte oder Sie von Ihrer schönsten Seite zeigen. Der Autohändler sollte also bei der Bildauswahl sein Augenmerk darauf setzen, optimale Bilder zu finden und nicht darauf, ob alle Aufnahmen auch die Wagen seiner Produktpalette zeigen. Denn solange er nicht mit einem zusätzlichen Text behauptet, über alle Modelle zu verfügen, können die Fotos beinhalten, was sie wollen – Hauptsache, die Bilder, die Sie für die Gestaltung Ihres Kalenders verwenden, sind ansprechend und ziehen jeden Tag die Blicke des Kunden auf sich. Ist der Kalender optimal gestaltet, wird der Kunde so stark von den Fotos angesprochen, dass er nach ein paar Wochen das Bedürfnis eines luxuriösen Sportwagens verspürt – und wenn wir einen guten Job gemacht haben, denkt er dabei sofort an unseren Autohändler. Denn genau neben den Fotos sind Logo und Schriftzug des Händlers, der – wenn auch nicht identische, aber vergleichbare – Modelle anbietet.

Hinweis: Wir von PrintCarrier.com bieten Ihnen nicht nur für die Kalendergestaltung Tipps und Tricks an! Bei uns lernen Sie auch, worauf Sie beim Flyer gestalten achten müssten und haben ein How to zum Broschüren erstellen zusammengetragen. Außerdem helfen wir Ihnen gerne weiter, wenn Sie Ihre Visitenkarten gestalten möchten. möchten.


Die Macht der Bilder

Jedes Unternehmen sollte im Optimalfall sein Kerngeschäft auf dem Kalender präsentieren. Daher haben wir Ihnen einige Beispiele zusammengetragen, welche branchenspezifischen Themen sich beim Kalender gestalten anbieten.

Das Reisebüro

... kann mit allgemeinen Aufnahmen zu Sommer, Sonne, Inseln, Stränden und Skipisten oder aber spezifischen landestypischen Aufnahmen von der Region glänzen, auf das es spezialisiert ist.

Der Grafiker

... kann abstrakte Gestaltungen oder selbst gefertigte Illustrationen platzieren – aber bitte keine Kundenaufträge zeigen.

Das Gartencenter

... wirbt mit einer Gestaltung voller Blumen und farbenprächtigen Gartenaufnahmen.

Das Unternehmen im Metallbau

... präsentiert für die Gestaltung des Kalenders Aufnahmen seines Maschinenparks oder der Produkte.

Alternativen

Anwälte oder Steuerberater haben es bei der Themenfindung schon etwas schwerer, wenn sie einen Kalender gestalten möchten. Aufnahmen einer Kanzlei oder des Wartezimmers sind höchst uninteressant und somit keine Option. Bei Unternehmen, bei denen trotz brainstorming kein übergreifendes und optisch gut umsetzbares Thema gefunden werden kann, greift man zu allgemeinen Schwerpunkten wie

  • die 12 spannendsten Städte,
  • die 12 schönsten Sehenswürdigkeiten der Welt,
  • die 12 schönsten Kunstwerke des 20. Jahrhunderts oder
  • die 12 süßesten Tierbilder.

Alternativ können Sie auch für den Kalender 12 Weisheiten wie „Die Zukunft ist voller Aufgaben und Hoffnungen“ oder “ Es gibt vielerlei Lärm, aber nur eine Stille“ verwenden. Fügen Sie bei der Gestaltung des Kalenders den Zitaten – wenn vorhanden – den Autor dazu, damit Sie keine rechtlichen Probleme bekommen. Gestalten Sie Ihren Kalender auch in Hinsicht auf die vorherrschende Sprache Ihres Kundenkreises: Bei international tätigen Unternehmen mit vorrangig englischsprachigen Kunden greifen Sie besser zu Weisheiten in englischer Sprache. Natürlich können Sie auch Bild und Spruch im Kalender kombinieren.

Für welchen Weg Sie sich auch entscheiden, beachten Sie bitte:
Es muss ein übergeordnetes Thema geben: Ob das die Produkte des Unternehmens, Sehenswürdigkeiten oder typografisch ansprechend aufbereitete, kurze Weisheiten sind: bei der Gestaltung eines Kalenders muss ein gemeinsames Thema die Seiten miteinander verbinden.
Tipp: Verwenden Sie für die Kalender ausschließlich professionelle Fotografien und Bilder. Bedienen Sie sich für die Gestaltung entweder aus Stockarchiven oder engagieren Sie einen professionellen Fotografen, der Ihre Räumlichkeiten oder die Produktpalette Ihres Unternehmens fotografiert. Ein optisch nicht ansprechender Kalender, der durch unprofessionelle Schnappschüsse glänzt, landet schnell im Mülleimer.
Tipp: Makroaufnahmen sind eine häufig geeignete Methode, um Motive, die optisch nicht viel hermachen und als Aufnahme eventuell langweilig würden, beim Gestalten etwas spannender zu machen. Während also der gebrauchte Ford Fiesta vielleicht etwas müde und unspektakulär wirkt, kann die Nahaufnahme eines Details aus dem Motor spannend, weil ungewöhnlich wirken.

Entdecken Sie die Wiedererkennung

Auch wenn Sie technisch gesehen Ihren Kalender seitenweise gestalten, layouten Sie – ähnlich wie bei einer Broschüre oder einem mehrseitigen Flyer – ein einziges Produkt, dessen Seiten miteinander stimmig sein und harmonieren sollten. Auch hier taucht der Begriff Wiedererkennung auf. Wenn Sie also Ihren Kalender gestalten, achten Sie auf einen gleichen oder ähnlichen Bildstil. Mischen Sie nicht karge, wenig farbige und eher kantige Bilder mit farbenprächtigen Stilen, mischen Sie auch keine Farb- mit Schwarzweiß-Aufnahmen, und mischen Sie keine Bilder im Retrolook mit normalen Bildern.

Bild und Text kombinieren

Wer für die Gestaltung seines Kalenders Bild und Text kombinieren möchte, sollte den einzelnen Elementen die Möglichkeit geben, miteinander zu harmonieren. Verwenden Sie dann Aufnahmen, die an einer bestimmten Stelle einen ruhigen Hintergrund haben. So schaffen Sie im Kalender ein ruhiges Eckchen für den Text, in das er sich einfügen kann und gut lesbar bleibt. Falls das aufgrund eines vorgegebenen Bildes nicht möglich ist, dann sorgen Sie als Gestalter für die nötige Ruhe, indem Sie Flächen und Transparenzen einsetzen.

Wie Sie Übersicht schaffen

Für die Monatsübersicht können wir verschiedene Schnitte der von uns gewählten Schrift, Seravek, miteinander mischen, ohne dass wir Gefahr laufen, unpassende Kombinationen zu kreieren. In unserem Kalender gestalten wir die Monatsnamen mit einer Kursiven mit noch dünneren Strichstärken, die ExtraLight Italic; für die Jahreszahl nehmen wir eine fettere Variante, die Bold Italic, und für die tabellarische Datumsübersicht wählen wir einen normalen Schnitt.

Die volle (Farb-) Palette

Das Geheimnis der Farben

Die Farbe ist der zweite relevante Baustein beim Generieren des Gesamtbildes. Farben haben auf uns Betrachter eine Wirkung und Ausstrahlung, die uns teilweise bewusst, aber teilweise auch unbewusst erreicht und etwas in uns auslöst. Sie wirken auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene. So tragen die Tradition und Kultur, aber auch die symbolische Wirkung sowie letztlich auch die eigenen Erfahrungen dazu bei, wie wir eine Farbe empfinden. Farbe ist in jedem Fall eine Energie, deren Schwingungen von besonders hoch empfindsamen Menschen sogar beschrieben und unterschieden werden können. Ein sehr guter Gestalter berücksichtigt diese enorme Wirkung, wenn er die Farbe für ein Unternehmen wählt. Beim Kalender gestalten, sollten wir uns also im Klaren darüber sein, welche Farbe zum Unternehmen passt. Grundsätzlich sagt man den Farben folgende Eigenschaften nach:

  • Rot steht für Wärme, Liebe, Leidenschaft, Eifersucht, Blut, Aggression
  • Blau steht für Treue, Göttlichkeit, Ferne, Himmel, Wasser, Kälte, Melancholie, Vertrauen
  • Grün steht für Hoffnung, Leben, Gesundheit, Fruchtbarkeit, Faulheit, Gift
  • Gelb steht für Leuchtkraft, Sonne, Wärme, Verstand, Feigheit, Neid
  • Orange steht für Wärme, Freude, Geselligkeit, Fröhlichkeit, Billigkeit, Lautstärke
  • Violett steht für Entspannung, Gelassenheit, Mystik, Herzlichkeit, Ruhe, Finsternis, Aberglaube, Tod, Einsamkeit
  • Braun steht für Gemütlichkeit, Erde, Naturverbundenheit, Dreck, Faulheit
  • Schwarz steht für Eleganz, Eindeutigkeit, Klarheit, Tod, Finsternis, Trauer
  • Weiß steht für Reinheit, Sauberkeit, Unschuld, Ehrlichkeit, Leere, Sterilität

Logo, Schriftzug, Fläche: Was wird bunt?

Ein weiteres Kriterium bei der Farbwahl ist natürlich der Einsatz der Farbe. Beantworten Sie sich folgende Fragen, bevor Sie Ihren Kalender gestalten:

  • Suchen Sie eine Farbe für den gesamten Hintergrund?
  • Oder für den Schriftzug?
  • Oder suchen Sie eine Farbe für das Logo?
  • Ist das Logo sehr filigran? Oder sehr flächig?

Nicht jede Farbe eignet sich für jedes Objekt. Klären Sie vor der Gestaltung Ihres Kalenders also ganz deutlich, welche Elemente gefärbt werden sollen. Wenn die Hausfarbe im Logo oder im Schriftzug verwendet werden soll, muss sie kräftig und dunkel genug sein, um lesbar zu bleiben – andernfalls müssen wir mit dunklen Hintergründen arbeiten, was aber gerade bei der Gestaltung des Logos immer eine Herausforderung sein kann, je nachdem, an welcher Stelle das Logo untergebracht werden muss. Insofern entscheiden wir uns bei der Gestaltung unseres Kalenders für den Autohändler für eine Farbe, die genug Kontrast erzeugt und gleichzeitig elegant und zurückhaltend wirkt – wir verwenden also ein dunkles Grau.

Sonntage, Feiertage, Ferien: So viel macht Sinn

Gestalten Sie jetzt die eigentliche Übersicht, also das Kalendarium. Aus gestalterischer Sicht gibt es hier lediglich einen Anspruch: Der Begriff MonatsÜBERSICHT sollte wörtlich genommen werden. Schaffen Sie eine Übersicht; sorgen Sie also für eine klare, tabellarische Anordnung. Ob Sie die Sonn- und Feiertage oder nur die Sonntage farbig markieren, ist vor allem auch davon abhängig, ob Ihr Kalender stark regional begrenzt verteilt wird oder in ganz Deutschland oder sogar in Europa. Wer die meisten seiner gestalteten Kalender regional beziehungsweise innerhalb eines Bundeslandes verteilt, kann davon ausgehen, dass die Feiertage identisch fallen – wer aber in Berlin und München Kunden hat und sich die Feiertage doch beträchtlich unterscheiden, kann alternativ eine andere Farbe für die Feiertage verwenden. Auch das Markieren von nationalen und internationalen Feiertagen im Kalender kann je nach Kundenstamm und Verbreitung sinnvoll sein; in solchen Fällen sollten Sie beim Gestalten Ihres Kalenders mit zwei oder drei Farben arbeiten, die die entsprechenden Kategorien verdeutlichen. Begrenzen Sie aber den Einsatz der Farben auf maximal drei, denn alles andere wird zum einen zu bunt und zum anderen schadet es dann eher der Übersicht, als dass es ihr zugutekommt.

Tipp: Die Sonn- und Feiertage müssen nicht zwingend rot sein. Warum gestalten Sie diese nicht mit Ihrer Hausfarbe? Färben Sie die Tage oder die gesamte Spalte doch mit ihrer gewählten Farbe, oder färben Sie beides in verschiedenen Tönen.

So finden Sie in 10 Sekunden zur richtigen Farbe

Wenn es sich bei Ihrer Hausfarbe, wie im Beispiel unseres Autohändlers, um eine sogenannte unbunte Farbe wie das Schwarz handelt, können Sie auch eine weitere Farbe ins Spiel bringen, um die Auszeichnungen wie Sonntage oder den Monatsnamen im Kalender farbig zu gestalten. Bei farbintensiven Bildern ist es häufig eine gute Wahl, die vorherrschende Bildfarbe ausfindig zu machen und diese für andere Elemente beziehungsweise für das Färben von Text zu verwenden. In solchen Fällen ist es aus gestalterischer Sicht auch nicht störend, wenn im Kalender jede der zwölf Monatsseiten mit einer eigenen Grundfarbe gestaltet wird. Solange der Bilderstil, die Aufteilung und Platzierung aller Elemente und der Tagesübersicht gleichbleibend sind und auch immer die gleichen Zahlen und Texte wie zum Beispiel der Monatsname plus Sonn- und Feiertage hervorgehoben werden, dürfe Sie gerne die Auszeichnungsfarbe wechseln. Nehmen Sie dafür die Farbe auf, die im Bild vorherrscht.

Tipp: Wer sich schwer tut, die vorherrschende Farbe in einem Bild zu finden, kann in einer Bildbearbeitung das Bild mit einem Kacheleffekt versehen. Dabei wird das Bild in Bereiche unterteilt, diese werden farblich zusammengefasst und auf wenige Farben heruntergebrochen. Auf diese Art und Weise lassen sich recht einfach die Hauptfarben eines Bildes herausfiltern. Aber auch ohne Bildbearbeitung können Sie der Cheffarbe auf die Spur kommen – halten Sie das Bild mit einem relativ großen Abstand vor sich und kneifen Sie die Augen leicht zu. Tipp: Wenn Sie die Tabelle der Tagesübersicht wie in unserem Autohändlerbeispiel ohne Linien gestalten möchten, dann wählen Sie relativ kompakte Zahlen, also mit verhältnismäßig wenig Zeilenabstand. Wenn die Räume zwischen den Zahlenreihen zu groß werden, geht die kompakte Übersicht schnell verloren.

Gestalten Sie Ihren Kalender in den Kopf der Kunden

Schlussendlich darf natürlich Ihr Logo, Schriftzug und der Name Ihres Unternehmens nicht fehlen und muss gut sichtbar im Kalender platziert werden. Hier gilt es, die richtige Mischung zwischen Sichtbarkeit und vornehmer Zurückhaltung zu finden. Sichtbar sein wollen wir in jedem Fall, denn wir wollen uns mit jeder Seite in Erinnerung rufen und wiedererkannt werden. Gleichzeitig möchten wir nicht nerven, und die gelungene und harmonische Gestaltung unseres Kalenders nicht durch die Platzierung eines viel zu großen Logos zerstören. Wir wollen also eher unauffällig, aber trotzdem präsent sein, sozusagen uns unauffällig in die Blickzone des Betrachters schummeln. Meistens eigenen sich für solche Aufgaben Randzonen des Kalenders wie in unserem Fall der obere rechte oder der untere rechte Rand. Auf der Seite des Bildes ist kein Platz für Logo und Schriftzug, und somit wird relativ schnell klar, dass es im rechten Teil oben oder unten gut aufgehoben ist. Je nach Menge des Freiraums wird die Größe angepasst. Im Beispiel des für den Autohändler gestalteten Kalenders befindet sich über der tabellarischen Übersicht recht viel Weißraum; hier finden wir einen guten Platz, denn hier hat das Logo Luft zum Atmen. Es wirkt nicht gequetscht und hat somit auch die Chance, wahrgenommen zu werden, ohne dass man es zu groß skalieren muss.

Noch ein Tipp für Sie

Zusatzinfos für alle: Der QR-Code

Immer mehr Unternehmen gehen dazu über, Ihren Kunden Informationen per QR-Code zu übermitteln. In diesen Codes lassen sich Daten zum Unternehmen wie Adresse, Telefon und Email weitergeben, aber auch Termine oder Geo-Koordinaten lassen sich damit speichern und weitergeben. Somit ist die Platzierung eines QR-Codes im Kalenders auch eine Option, damit der Kunde per Knopfdruck beispielsweise die Feiertage oder Messen auf sein Handy übertragen kann. Aus gestalterischer Sicht ist der klassische Code allerdings nicht besonders empfehlenswert, da er optisch nicht ansprechend ist und das Potenzial hat, die Harmonie des gestalteten Kalenders zu zerstören.

Erfolgsgarant in der Kundenbindung: der Kalender

Die Gestaltung unseres Kalenders ist abgeschlossen; Bilder, die tabellarische Übersicht und unser Logo sind platziert und harmonisch miteinander verbunden; die Wiedererkennung über die Seiten hinweg ist durch einen gleichbleibenden Bildstil, sowie der Platzierung der immer wiederkehrenden Elemente garantiert. Wer mag, kann auch eine Titelseite für den Kalender gestalten, auf die er das Unternehmen und das Jahr deutlich platziert und so das gesamte Produkt abrundet. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Gestaltung Ihres Kalenders. Erfreuen Sie damit Ihre Bestandskunden und gewinnen Sie Neue dazu!


Bildverweise: Nejron Photo/Shutterstock, Maksim Toome/Shutterstock, Andrey Yurlov/Shutterstock, Brian A Jackson/Shutterstock, yanugkelid/Shutterstock, Art Konovalov/Shutterstock, bonzodog/Shutterstock, Sylvia sooyoN/Shutterstock, Milan M/Shutterstock, Lucky Team Studio/Shutterstock, Key Kwok/Shutterstock



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