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Druckdaten richtig anlegen

Der richtige Farbmodus

Der richtige Farbmodus für Ihre Daten ist CMYK!

Ein häufiger Fehler beim Senden der Daten an uns ist das Senden einer Druckdatei im RGB-Farbmodus. Für Drucksachen benötigen wir Ihre Daten stattdessen ausnahmslos im CMYK-Farbmodus!

Der RGB-Farbmodus ist für die Farbdarstellung auf Bildschirmen oder Displays gedacht und deshalb nicht für Drucksachen geeignet. Er setzt Ihr Bild aus den Farben Rot, Grün und Blau zusammen. Ihr Tintenstrahldrucker Zuhause rechnet Ihre Farbeinstellungen zwar um und kann sie deshalb drucken, trotzdem bleiben Farbabweichungen zum Monitorbild auch dann nie aus.

Bei einer professionellen Druckmaschine ist das anders, diese benötigt die Daten immer in CMYK = Cyan (Blau), Magenta (Rot), Yellow (Gelb), Key (Schwarz). Bei einer automatischen Umrechnung der Daten von RGB in CMYK durch uns, können starke Farbabweichungen oder sogar Fehlfarben auftreten, so dass Ihre Drucksachen unter Umständen ganz anders aussehen als Sie es wollten. Deshalb achten Sie bitte darauf, Ihre Drucksachen immer im CMYK Farbmodus an uns zu senden!

Wenn Sie noch mehr Informationen zum CMYK Modus wünschen, klicken Sie bitte HIER

Wie Sie Ihr Dokument in Adobe Illustrator, Adobe InDesign, Adobe Photoshop und Inkscape (kostenlos) im CMYK Modus anlegen, sehen Sie hier:


Der richtige Farbmodus in Adobe Illustrator
Farbmodus in Adobe Illustrator
Adobe Illustrator: Dokumentfarbmodus > CMYK-Farbe

Der richtige Farbmodus in Adobe InDesign
Adobe InDesign: Transparenzfüllraum

Der richtige Farbmodus in Adobe Photoshop
Adobe Photoshop: Modus > CMYK-Farbe

Das passende Farbprofil

Um sicherzustellen, dass Ihre Drucksachen so aussehen wie Sie es geplant haben, benötigen wir die Druckdaten mit einem hinterlegten Farbprofil, welches Sie HIER herunterladen können.

Warum benötigen wir ein Farbprofil und was bewirkt es?

Wie jeder Mensch Farben unterschiedlich wahrnimmt (für den einen ist es dunkelblau, für einen anderen eher mittelblau), so interpretieren auch Druckmaschinen und Grafikprogramme die Farben unterschiedlich. Um diese Interpretationsabweichungen auszugleichen, gibt es Farbprofile. Diese stellen sicher, dass die Farben, die Sie eingestellt haben, auch im Druck so wiedergegeben werden und nicht aus einem Dunkelblau plötzlich ein Hellblau wird.

PrintCarrier.com verwendet das Profil „ISO Coated v2 300%“. Um einen optimalen Druck Ihrer Daten zu gewährleisten, binden Sie bitte das Profil ein. Wie das funktioniert sehen Sie in folgenden Screenshots. Bitte kopieren Sie das Profil zunächst auf Ihren PC in folgenden Ordner:

%SYSTEMROOT%\System32\spool\drivers\color (Vorausgesetzt C:\Windows ist ihr Windows Installationsordner)

Zur Einbindung in Ihre Druckdaten gehen Sie dann wie auf den folgenden Screenshots dargestellt vor:


Das passende Farbprofil in Adobe Illustrator
Adobe Illustrator: Profil „ISO Coated v2 300%

Das passende Farbprofil in Adobe Illustrator
Adobe InDesign: Bearbeiten > Profile zuweisen

Das passende Farbprofil in Adobe Photoshop
Farbprofil bei einem neuen Dokument zuweisen
Farbprofil bei einem bestehenden Dokument zuweisen

Das passende Farbprofil in Inkscape
Inkscape: Datei > Dokumenteneinstellungen
Inkscape: Farb-Management > Profil verknüpfen

Farbsättigung

Die Farbsättigung ist eine der drei vom Menschen empfundenen grundlegenden Eigenschaften einer Farbe (neben Farbton und Helligkeit). Die Sättigung gibt an, wie intensiv eine Farbe erscheint. Je höher die Sättigung, desto höher ist die Intensität einer Farbe. 

Die Farbsättigung erhöht im Druck allerdings auch die Farbmenge auf dem Papier. Eine zu hohe Farbsättigung kann deshalb dazu führen, dass das Papier aneinander klebt, weil die Farbe nicht schnell genug trocknet. Ihre Drucksachen werden dadurch unbrauchbar.

Deshalb beachten Sie bitte: Der Maximalfarbauftrag (Cyan + Magenta + Yellow + Black) sollte insgesamt 300% nicht übersteigen. Der Mindestfarbauftrag sollte hingegen nicht weniger als 15% betragen.

Für ein sattes Schwarz verwenden Sie bitte die CMYK Werte: 60 - 60 - 60 - 100

Wenn Sie das Profil "ISO coated v2 300% (ECI)" einbinden (siehe Punkt 2.), wird die Farbsättigung beim Speichern automatisch auf 300% reduziert.

Überdrucken/Überfüllen

Überdrucken:

Wenn sich zwei Farben überlagern, spart Ihr Grafikprogramm normalerweise den überlagerten Bereich aus, so dass dieser nicht gedruckt wird (er erscheint in der Farbe des Papiers). Beim Druck können Passgenauigkeitsfehler auftreten und Sie sehen unter Umständen kleine weiße Blitzer (Lücken) zwischen den Farben. Zur Vermeidung dieser Lücken zwischen Farben können Sie für das oberste Objekt die Funktion „Überdrucken" verwenden. In diesem Fall wird der überlagerte Bereich nicht ausgespart.

Bitte beachten Sie, dass auch Objekte auf Überdrucken stehen können. Diese können dann nach dem Drucken evtl. nicht mehr sichtbar sein. Bitte überprüfen Sie deshalb immer Ihre Daten wenn möglich mit einer Überdruckvorschau auf Fehler (in Adobe Illustrator & Adobe InDesign über: Ansicht -> Überdruckvorschau).

Überfüllen:

Beim Überfüllen wird grundsätzlich die hellere von zwei Farben etwas größer angelegt. Man kann sich das so vorstellen, als wenn man eine dünne Linie um die hellere Farbe ziehen würde. Auch so werden "Blitzer" (Lücken) durch Passgenauigkeitsfehler vermieden.

Überdrucken vs. Überfüllen

Zusammengefasst kann man sagen:

Wird ein dunkles Objekt auf einem hellen Hintergrund platziert wird sollte das dunkle Objekt auf Überdrucken stehen (es wird etwas größer angelegt, damit es die Aussparung der hellen Fläche leicht überlappt).

Wird ein helles Objekt auf einem dunklen Hintergrund gedruckt, sollte man ein Überfüllen der hellen Farbe wählen.

Fehler: Durch leichte Passungenauigkeiten beim Druck überdeckt die obere Farbe den ausgesparten Bereich nicht richtig. Es entstehen unschöne "Blitzer".

Richtig: Durch Überdrucken wird der überlagerte Bereich nicht ausgespart und es entstehen keine Blitzer.


Einstellungen in Adobe Illustrator
Adobe Illustrator: Fenster > Attribute
Adobe Illustrator: Fläche überdrucken, Kontur überdrucken

Einstellungen in Adobe InDesign
Adobe InDesign: Fenster > Ausgabe > Attribute
Adobe InDesign: Attribute > Fläche überdrucken

Auflösung

Die Auflösung beschreibt die Anzahl der Bildpunkte in einer Fläche. Der Standardwert ist dpi (dots per inch = Bildpunkte pro Inch). Je höher die Auflösung, desto schärfer ist das Bild.

Um ein optimales Druckbild zu erreichen, sollten Ihre Druckdaten deshalb mindestens 300dpi Auflösung haben. Bei Plakaten genügt eine Mindestauflösung von 240 dpi. Bei Fahnen, Displays, Beachflags bis 3 qm 150dpi, ab 3 qm 96dpi.

Eine geringere Auflösung kann zu unscharfen (pixeligen) Druckergebnissen führen.

Bitte beachten Sie auch: Wenn Ihr Ausgangsbildmaterial bereits weniger als 300dpi hat, kann ihr Druck unscharf wirken, obwohl Sie das finale Bilddokument in 300dpi abgespeichert haben.  Für optimale Druckergebnisse müssen alle Grafiken mit denen Sie arbeiten von Anfang an in der Mindestauflösung vorliegen.

Hohe Auflösung (bspw. 300dpi)

Niedrige Auflösung (bspw. 50dpi)

Ebenen und Farbkanäle

Ebenen

Ebenen funktionieren wie aufeinandergelegte einzelne Folien. Beim Malen, Anwenden von Effekten etc. wird nur die gerade aktive (angeklickte) Ebene verändert. Sind Teile einer Ebene transparent, sieht man die darunterliegende Ebene durch. Man kann die Reihenfolge der Ebenen verändern. Eine Ausnahme ist die Hintergrundebene, die stets an unterster Stelle bleibt. Die Hintergrundebene muss durch einen Doppelklick entsperrt werden, sodass sie wie eine normale Ebene bearbeitet/verschoben werden kann. 

Am Ende müssen alle Ebenen auf die Hintergrundebene reduziert werden. Geschieht dies nicht, werden beim Druckvorgang nicht alle Ebenen miteinbezogen (d.h. nicht alle Ebenen werden gedruckt). Ausgeblendete Ebenen sollten ebenfalls vermieden werden. Diese werden trotzdem gedruckt, auch wenn sie nicht am Bildschirm zu erkennen sind.


Ebenen in Adobe Photoshop
Adobe Photoshop: Reduzierung auf die Hintergrundebene

Farbkanäle

Jede Ebene wiederum besteht aus einem (Graustufen) oder mehreren Farbkanälen (RGB oder CMYK). Der Unterschied zur Ebenenpalette besteht darin, dass in der Farbkanalpalette mehrere Kanäle aktiviert sein können. D.h. alle vorgenommenen Veränderungen werden sich auf die ausgewählten Farbkanäle auswirken.

Worauf man achten sollte bevor man die Daten für den Druck freigibt:

  • Beim 4/4 oder 4/0 farbigen Druck müssen am Ende 4 Farbkanäle (CMYK) vorhanden sein.
  • Bei einfarbigen Drucken (1/0 = Graustufen), darf nur 1 Farbkanal vorhanden sein.
  • Bei zweifarbigen Drucken (2/0 = HKS-Farbe + Schwarz) dürfen nur 2 Farbkanäle vorhanden sein.

Richtige Dateiformate

Dateiformate

Je nach Produkt verarbeiten wir folgende Formate:

PDF/X-4:2010: Alle Bilddaten sowie Schriften müssen eingebettet oder in Pfade umgewandelt werden. Transparenzen sind zulässig. Wir empfehlen, falls in der Produktbeschreibung nichts anderes gefordert ist, ein PDF/X-4:2010 inklusive dem Farbprofil ISO Coated v2 300% zu liefern.

PDF/X-1a: Alle Bilddaten sowie Schriften müssen eingebettet oder in Pfade umgewandelt werden. Transparenzen sind nicht zulässig.

JPG: Ist ein Grafikdateiformat, das durch Komprimierung der Druckdaten zu einer Verschlechterung des Druckbildes führen kann. Speichern Sie Daten in diesem Format, wählen Sie bitte die geringste Komprimierungsstufe (bzw. höchste Qualitätsstufe) aus, um die bestmögliche Qualität zu erreichen.

So speichern Sie Ihre Daten richtig in Adobe Illustrator, Adobe InDesign, Adobe Photoshop und Inkscape (kostenlos):


Speichern als PDF in Adobe Illustrator
Adobe Illustrator: 1. Speichern unter
Adobe Illustrator: 2. Dateityp -> Adobe PDF
Adobe Illustrator: 3. Allgemein -> Adobe PDF Vorgabe -> PDF X-1a: 2001
Adobe Illustrator: 4. Ausgabe -> Ziel -> "ISO coated v2 300% (ECI)

Speichern als JPG in Adobe Illustrator
Adobe Illustrator: 1. Datei -> Exportieren
Adobe Illustrator: 2. Dateityp -> JPEG
Adobe Illustrator: 3. Qualität 10 (maximal), Farbmodell CMYK, Auflösung hoch

Speichern als PDF in Adobe InDesign
Adobe InDesign: 1.Datei -> Exportieren
Adobe InDesign: 2. Dateityp -> Adobe PDF (Druck)
Adobe InDesign: 3. Allgemein -> Adobe PDF Vorgabe -> PDF/X-1a: 2001
Adobe InDesign: 4. Ausgabe -> Ziel -> ISO coated v2 300% (ECI)

Speichern als JPG in Adobe Indesign
Adobe InDesign: 1. Datei -> Exportieren
Adobe InDesign: 2. Dateityp -> JPEG
Adobe InDesign: 3. Qualität maximal, Farbraum CMYK, Farbprofil einbetten ISO coated v2 300% (ECI)

Speichern als PDF in Adobe Photoshop
Adobe Photoshop: 1. Speichern unter
Adobe Photoshop: 2. Format -> Photoshop PDF
Adobe Photoshop: 3. Allgemein: Adobe PDF Vorgabe -> PDF/X-1a: 2001
Adobe Photoshop: 4. Ausgabe -> Ziel -> ISO coated v2 300% (ECI)

Speichern als JPG in Adobe Photoshop
Adobe Photoshop: 1. Datei -> Speichern unter
Adobe Photoshop: 2. Format -> JPEG
Adobe Photoshop: 3. Bildoptionen Qualität maximal

Beschnitt

Ihre Drucksachen werden fast immer auf großen Bögen gedruckt und später aus diesen Bögen maschinell ausgeschnitten. Bei diesem Zuschnitt kann es zu leichten Toleranzen kommen, d. h. die tatsächliche Schnittposition kann leicht abweichen. Damit kein weißer Rand entsteht, wird an jeder Seite ein zusätzlicher Rand bedruckt, der dann später wieder abgeschnitten wird.

Falls in der Produktbeschreibung nichts anderes angegeben ist, müssen Sie daher zusätzlich zum Endformat (dem Format, das Sie später geliefert bekommen) auf jeder Seite 1mm Beschnitt anlegen (3mm bei Plakaten). Ihre Druckdaten sind also immer größer, als das spätere Endformat. 

Wenn Sie z.B. einen DIN A6 Flyer anlegen, müssen Ihre Druckdaten 2mm x 2mm (oben, unten, rechts, links jeweils 1mm zusätzlich) größer sein als das Endformat. In diesem Beispiel ist das geschnittene Endformat 105 mm x 148 mm, deshalb muss Ihre Druckdatei 107 mm x 150 mm groß sein. 

Um ein Anschneiden von Schriften und wichtigen Informationen wie Logos usw. zu verhindern, sollten diese Elemente zudem mit einem Abstand von mindestens 3 mm (5 mm bei Postern und 7 mm bei Magazinen) vom Rand entfernt platziert werden.

Bitte legen Sie den Beschnitt nicht als weißen Rand an, sondern lassen Sie die Hintergrundgrafik bzw. Hintergrundfarbe in den Beschnittbereich hineinreichen. Beim Zuschnitt wird damit sichergestellt, dass Sie immer eine sauber bedruckte Schneidekante haben.

Falsch: Beschnittbereich wurde als weißer Rand angelegt, beim Schneiden kann es aufgrund Fertigungstoleranzen vorkommen, dass der weiße Rand teilweise überbleibt.

Richtig: Fläche fließt in den Beschnittbereich ein, dadurch entsteht eine saubere Schnittkante.

Abstand zum Rand

Um ein Anschneiden von Schriften und wichtigen Informationen wie Logos usw. zu verhindern, sollten diese mit einem Abstand von mindestens 3 mm (5 mm bei Postern und 7 mm bei Magazinen) vom Rand entfernt platziert werden.

Falsch: Schriften und Bilder sind zu nahe am Rand platziert und werden teilweise abgeschnitten.

Seitenausrichtung

Bei Drucksachen ist es wichtig, die Druckdaten in der richtigen Ausrichtung anzuliefern, damit Ihre Drucksachen so erscheinen wie Sie es geplant haben. Wenn Ihre Drucksachen falsch ausgerichtet sind, kann es bspw. dazu kommen, dass Seiten auf dem Kopf stehen. 

Dies betrifft nicht nur gefalzte Produkte, sondern auch bei ungefalzten Produkten ist es wichtig dass die Seitenausrichtung stimmt. Sonst kann auch bei einem Flyer oder einer Visitenkarten die Rückseite auf dem Kopf stehen oder es befinden sich Vorder- und Rückseite in der falschen Ausrichtung.

Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, buchen Sie unsere Premium-Druckdatenkontrolle zum kleinen Preis. Wir kontrollieren dann für Sie hinsichtlich korrektem Seitenstand und Ausrichtung.


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